Fazit

Thunder Fleets arbeitet nach dem bekannten Stein-Schere-Papier-Prinzip: Ein dicker Kreuzer steckt mehr Treffer ein als ein kleines Patrouillenboot, das dafür wiederum wendiger ist. Spieler und Gegner besitzen zudem eine analoge Modellauswahl, man kann folglich mit einem kurzen Blick abschätzen, wie aussichtsreich ein Angriff wäre. Die Grafik ist karg und beschränkt sich auf das Wesentliche, auch wenn einzelne Objekte in der Nahansicht recht ansehnlich wirken. Bewundern kann man die jedoch nur selten: Um einen besseren Überblick zu behalten, zoomt man häufig vollständig heraus, wobei dann die Schiffe nur noch als kleine Klötzchen umher schippern.

Abbildung 6: In Thunder Fleet können Schiffe auch einfach über einen Kollegen fahren.

Unter dem Strich ist Thunder Fleets ein leicht aufgebohrtes Schiffe versenken in Echtzeit, das vor allem gegen menschliche Spieler Spaß macht. Das Weltkriegsszenario auf hoher See ist zudem unter Linux recht unverbraucht. Interessenten sollten deshalb nach einer Proberunde mit der Demoversion selbst entscheiden, ob ihnen die kurzweilige Unterhaltung im zweiten Weltkrieg die 4,50 Euro wert ist.

Thunder Fleets

Bezugsquelle: http://orator-games.com/index.php/games/thunder-fleets/
Entwickler: Orator Games
Lizenz: Kommerziell
Preis: ca. 4,50 Euro
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Prozessor mit ab 1,5 GHz, mindestens 512 MB Hauptspeicher

Ähnliche Artikel

  • Das Spiel zum Wochenende: Blue Libra
    Wer schon immer mal einen wuseligen blauen Pixelhaufen auf einen wuseligen roten Pixelhaufen hetzen wollte, ist beim Entwickler Orator Games genau an der richtigen Stelle. Deren kurzweiliges Strategiespiel kommt sogar vollkommen ohne das sonst übliche Ressourcenmanagement aus.
  • Das Spiel zum Wochenende: Operation Stormfront - Tropical Stormfront
    Noble Master Games lädt auf idyllischen Tropeninseln schweres militärisches Gerät ab, mit dem sich dann die USA, China und diverse andere Länder gegenseitig beharken. Das Ergebnis ist ein kostenpflichtiges Echtzeitstrategiespiel für Mittagspause.
  • Das Spiel zum Wochenende: Operation Stormfront: Desert Stormfront
    Nachdem Linux-Spieler bereits ein paar Tropeninseln erobern durften, schickt Noble Master Games jetzt kaufwillige Strategen in die Wüste. Dort kämpften sie vornehmlich – Überraschung – um Ölquellen.
  • Das Spiel zum Wochenende: Nelly Cootalot – The Fowl Fleet
    Wenn Baron Breitbart sämtliche Vögel einer Südseeinsel hypnotisiert und eine selbst ernannte Piratin wichtige Füllfederhalterfedern unterschlägt, dann befindet man sich mitten im witzigen Adventure des britischen Standup-Comedians Alasdair Beckett-King.
  • Unter dem Meer
    Im klassischen Shoot-em-Up Irukandji wehrt sich der Spieler unter Wasser gegen heran strömende Gegenerhorden. Und die können sich im wahrsten Sinne des Wortes richtig sehen lassen.
Kommentare

Aktuelle Fragen

Samsung VG-KBD1500 - Bluetooth-Tastatur mit Touchpad mit Xubuntu 16.04.2 LTS
Linux- & BSD-UserGroup im Weserbergland, 16.08.2017 19:16, 0 Antworten
Bin grad mit "meinem Latein am Ende" darum hier mal so in den Raum geworfen. Samsung VG-KBD1500 -...
Tails verbindet nicht mit WLan
Georg Vogel, 30.07.2017 15:06, 5 Antworten
Hallo zusammen! Habe mir von Linux Mint aus einen Tails USB-Stick erstellt. Läuft soweit gut,...
Genivi for Raspberry Pi 3
Sebastian Ortmanns, 28.07.2017 10:37, 1 Antworten
I try to build a Genivi Development Platform for Rasberry Pi 3. But I always get the failures bel...
Bash awk Verständnis-Frage
Josef Federl, 22.07.2017 17:46, 2 Antworten
#!/bin/bash # Skriptdateiname = test.sh spaltennummer=10 wert=zehner awk '{ $'$spaltennummer'...
Bash - verschachtelte Variablenersetzung, das geht doch eleganter als meine Lösung?
Josef Federl, 18.07.2017 20:24, 3 Antworten
#!/bin/bash #Ziel des Skriptes wird sein die ID zu extrahieren hier nur als Consolentest: root@...