Fazit

Thunder Fleets arbeitet nach dem bekannten Stein-Schere-Papier-Prinzip: Ein dicker Kreuzer steckt mehr Treffer ein als ein kleines Patrouillenboot, das dafür wiederum wendiger ist. Spieler und Gegner besitzen zudem eine analoge Modellauswahl, man kann folglich mit einem kurzen Blick abschätzen, wie aussichtsreich ein Angriff wäre. Die Grafik ist karg und beschränkt sich auf das Wesentliche, auch wenn einzelne Objekte in der Nahansicht recht ansehnlich wirken. Bewundern kann man die jedoch nur selten: Um einen besseren Überblick zu behalten, zoomt man häufig vollständig heraus, wobei dann die Schiffe nur noch als kleine Klötzchen umher schippern.

Abbildung 6: In Thunder Fleet können Schiffe auch einfach über einen Kollegen fahren.

Unter dem Strich ist Thunder Fleets ein leicht aufgebohrtes Schiffe versenken in Echtzeit, das vor allem gegen menschliche Spieler Spaß macht. Das Weltkriegsszenario auf hoher See ist zudem unter Linux recht unverbraucht. Interessenten sollten deshalb nach einer Proberunde mit der Demoversion selbst entscheiden, ob ihnen die kurzweilige Unterhaltung im zweiten Weltkrieg die 4,50 Euro wert ist.

Thunder Fleets

Bezugsquelle: http://orator-games.com/index.php/games/thunder-fleets/
Entwickler: Orator Games
Lizenz: Kommerziell
Preis: ca. 4,50 Euro
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Prozessor mit ab 1,5 GHz, mindestens 512 MB Hauptspeicher

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