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Das Spiel zum Wochenende: The Puppy Games Ultra Bundle

Drei aufpolierte Rentner

Das kleine Entwicklerstudio Puppy Games möbelt alte Spielklassiker aus der Automatenära auf. Drei ihrer Kreationen gibt es jetzt zusammen für moderate 5 Dollar in einem "Ultra Bundle".

Mit von der Partie ist Ultratron, das stark an Robotron: 2084 erinnert, der Space-Invaders-Klon Titan Attacks und schließlich das an Paradroid angelehnte Droid Assault. Alle drei Spiele kommen mit einer frischen, handgezeichneten Neon-Grafik, die viel Retro-Charme versprüht, einer stimmungsvollen Hintergrundmusik, klassischen Piep- und Explosionstönen, wie sie einst die Automaten von sich gaben und vielen kleinen spielerischen Neuerungen.

Abbildung 1: In Ultratron gilt es alle feindlichen, in Lila gehaltenen Roboter zu erledigen. In dem roten Kästchen materialisiert sich gleich ein weiterer Gegner.

Ultratron

In Ultratron steuert man einen kleinen, fliegenden Roboter, der sich mit Waffengewalt gegen herannahende Killerroboter wehrt. Diese strömen unablässig von allen Seiten auf den kleinen Helden zu. Gemeinerweise lassen sich die Killerroboter immer wieder neue, fiese Angriffstaktiken einfallen. So legen sie Minen, werfen mit Bomben oder greifen in großen Schwärmen an. Insgesamt gilt es über 40 Bildschirme zu säubern und so schließlich die Menschheit zu retten. In regelmäßigen Abständen trifft man dabei auf einen von insgesamt vier größeren Endgegnern, den laut Puppy Games "vier großen Boss-Bots der Apocalypse". Sie zu bezwingen erfordert jeweils eine ganz spezielle Taktik.

Abbildung 2: Hin und wieder greifen die Roboter in Ultratron in solchen schwer zu bezwingenden Schwärmen an.

Titan Attacks

Die Menschheit möchte sich auch in Titan Attacks retten lassen. Analog zum Vorbild Space Invaders flitzt man mit einem Geschütz auf der Erde herum und versucht dabei die aus dem Weltall herannahenden Außerirdischen abzuschießen. Genau wie in Ultratron lassen sich die Gegner immer wieder neue Angriffstaktiken einfallen. So werfen einige Minen, während andere in Formationen angreifen. In regelmäßigen Abständen tauchen Zwischen- und Endgegner auf, die sich nur mit einer ganz bestimmten Strategie besiegen lassen.

Abbildung 3: Die ersten Level von Titan Attacks erinnern noch sehr stark an das Vorbild Space Invaders.

Für jeden Abschuss bekommt man nicht nur Punkte gutgeschrieben, sondern erhält auch virtuelles Spielgeld. Mit diesem in der Tasche darf man zwischen den Leveln sein schießendes Gefährt aus- und aufrüsten. Dazu gehören gemeinerweise auch die Schutzschilde, die jeder gegnerische Treffer reduziert. Und selbst die Gegner greifen in die Geldbörse: Getroffene Außerirdische ziehen manchmal den Schleudersitz und taumeln an einem Fallschirm zu Erde. Wer sie nicht rechtzeitig aufsammelt, kassiert eine Geldstrafe.

Abbildung 4: Wer im Spiel reichlich Geld verdient hat, darf in Titan Attacks einkaufen gehen.

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