Das Spiel zum Wochenende: The Grave Digger

The Grave Digger

Grabräuber

27.07.2013
Fagus und sein Kumpel sind ziemlich pleite. Glücklicherweise kann Fagus gut mit der Schaufel umgehen. Was liegt da näher, als kurzerhand den örtlichen Friedhof umzubuddeln, und die gefundenen Grabbeigaben meistbietend zu verhökern.

In The Grave Digger steuert der Spieler den Grabräuber Fagus über dunkle Friedhöfe. Auf Tastenkommando beginnt er, das nächste Grab zu öffnen und die darin gefundenen Gegenstände einzusacken. Seine Arbeit ist allerdings nicht ganz ungefährlich, da über die Friedhöfe je nach gewähltem Schwierigkeitsgrad mehr oder weniger Geister wandeln.

Das Ausheben eines Grabes dauert eine Weile, während der Fagus herannahenden Geistern ausgeliefert ist.

Geisterstunde

Da sich Fagus nicht verteidigen kann, muss er um diese Gesellen herumschleichen oder vor ihnen wegrennen. Jeder Geist hat dabei seine ganz persönlichen Eigenheiten. Während beispielsweise der Soldat immer die gleiche Route nimmt, lassen sich die einfachen Gespenster an eine andere Stelle des Friedhofs locken. Das erfordert allerdings etwas Geschicklichkeit, da Fagus zwar ein guter Ausgräber, aber auch nicht besonders gut zu Fuß ist. Schnappt ihn ein Gegner, verliert Fagus ein Leben. Sind die vorgegebenen fünf verbraucht, ist die Schatzsuche beendet.

Hier zieht der weiße Geist seine Runden, während Fagus das Tor über den Schalter öffnen muss. Andere Tore benötigen einen Schlüssel, den witzigerweise immer ein Toter mit ins Grab genommen hat.

Hilfe findet Fagus in Fackeln, die über den Friedhof verteilt sind. Einmal angezündet, schrecken zumindest einige Geister vor ihnen zurück. Gleichzeitig dienen sie als Respawn-Punkt: Stirbt Fagus, setzt ihn das Spiel wieder an die letzte Lampe zurück ins Geschehen.

Während der Geistersoldat links oben unbeirrt immer die gleichen Wege abschreitet ...

Versteckspiel

Gemeinerweise sind die Friedhöfe labyrinthartig aufgebaut und besitzen Tore, die sich nur mit Schlüsseln oder über Schalter öffnen lassen. Das Ausheben eines Grabs dauert zudem seine Zeit, in der sich die Untoten und Geister an Fagus heranpirschen können. Schließlich gibt das Spiel auch noch vor, welche Gegenstände der Grabräuber mindestens finden und ausbuddeln muss. Immerhin darf man vor dem ersten Spatenstich einen Blick auf den Grabstein werfen. Dieser gibt meist einen Anhaltspunkt, ob und wenn ja was Fagus im Grab finden könnte.

... kann man diese einfachen Geister weglocken.

Entwickler Home Groan Games bietet sein Spiel derzeit ausschließlich als DEB-Paket für Ubuntu an, das allerdings auch auf anderen Debian-basierten Distributionen läuft. Ob das auf dem eigenen System der Fall ist, kann man mit der Demo-Version ausprobieren. Die findet man auf Desura [2], wo man am rechten Rand im Bereich Releases den Punkt The Grave Digger Demo anklickt, dann den etwas unscheinbaren Link download direct aktiviert und schließlich das für das eigene System passende Archiv herunterlädt. Dieses muss man nur noch per Doppelklick über den Paketmanager einspielen.

Fagus Freund hier steht Schmiere, verkauft das Diebesgut und sagt zu Beginn eines Levels an, welche Gegenstände Fagus besorgen muss.

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