Die Geschichte des Barden

The Bard's Tale

Das Spiel zum Wochenende: The Bard's Tale

19.10.2013
inXile Entertainment gibt dem Spieler einen ziemlich unverschämten Helden an die Hand. Während Windows- und Konsolen-Spieler mit ihm schon länger Monster verkloppen durften, gibt es das Action-Rollenspiel erst seit Kurzem auch für Linux.

1985 erschien das Rollenspiel The Bard's Tale und schlug ein, wie eine Bombe. Dabei bedienten sich die Entwickler recht dreist bei bereits existierenden Konkurrenten. 1986 und 1988 folgten noch zwei weitere Teile, danach wurde es um die Serie erstaunlich still. Erst 2005 veröffentlichte die Firma inXile einen neuen Teil. Da man vom Rechteinhaber Electronic Arts nur den Titel lizenzieren konnte, mussten sich die Entwickler eine komplett neue Hintergrundgeschichte ausdenken. Auch sonst hat das moderne The Bard's Tale nicht mehr viel mit dem Original gemein: Während man sich in den ersten drei Teilen aus der Ich-Perspektive in rundenbasierten Kämpfen durch die Unterwelten schnetzelte, erinnert das moderne The Bard's Tale eher an Diablo oder die Gothic-Reihe. Mit dem ursprünglichen The Bard's Tale hat die Neufassung somit nur noch den Namen gemein.

Ein Kampf im Wald: Die Waffen wählt man über solche Menüs aus.

Fiese Möpp

In The Bard's Tale steuert der Spieler einen namenlosen Barden aus einer leicht schrägen Vogelperspektive. Der Held ist ungehobelt und lediglich am schnellen Geld interessiert, idealerweise sind dabei noch Damen mit einem üppigen Busen involviert. Als ihn ein geheimnisvoller Orden anheuert, eine gut aussehende und reiche Prinzessin zu retten, schlägt er natürlich ein.

Über dieses Menü baut man sich zunächst einen Zauber zusammen ...

Auf seinem Weg trifft der Barde nicht nur hilfreiche Bewohner, sondern auch allerlei fiese Monster. Die streckt er bevorzugt im Nahkampf mit einer seiner Waffen nieder. Alternativ kann er mit seiner Laute auch Zauberwesen, wie etwa eine Blitz-Spinne, beschwören. Die dazu notwendigen Melodien muss er allerdings erst erlernen. Auch die Waffen liegen nicht einfach so herum. Um sich beim Schmied verbesserte Schwerter oder einen Bogen kaufen zu können, muss der Anti-Held erst einmal eifrig Schatztruhen plündern oder besiegte Gegner um ihr Hab und Gut erleichtern.

… und schickt ihn dann mit einem Kommando Richtung Gegner.

Clown-Spezialist

Zu Beginn darf der Spieler dem Barden eine von mehreren Spezialfähigkeiten verpassen. So kann man ihn beispielsweise besonders gut im Umgang mit zwei Waffen machen. Durch die Kämpfe gewinnt der Held zudem Erfahrungspunkte, die man auf seine Eigenschaften verteilen darf. Auf diese Weise lässt sich etwa sukzessive seine Angriffsstärke verbessern.

Der Schmied verkauft gegen Bares Waffen.

The Bard's Tale nimmt sich selbst und das Rollenspielgenre alles andere als ernst. So kommentiert ein Sprecher immer wieder sarkastisch die Aktionen des Barden. Darüber hinaus trifft der Held unter anderem auf Breakdance tanzende Leichen oder Feuer spuckende Ratten. In einigen Situationen kann der Spieler zudem nett oder weniger freundlich reagieren. Die Entscheidungen wirken sich dabei sogar hin und wieder auf den Spielverlauf aus.

Ist man freundlich zu dem Hund, erhält man einen treuen Weggefährten.

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Kommentare
Humble Bundle
Hinweisgeber (unangemeldet), Mittwoch, 23. Oktober 2013 08:38:36
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The Bards Tale liegt im übrigen dem aktuellen dem
aktuellen Humble Bundle bei, dort ist es etwas günstiger
und man kriegt noch einige andere Spiele dazu.
Sehr zu empfehlen ist Ticket to ride, eine super
Brettspiel-Adaption.


Bewertung: 226 Punkte bei 71 Stimmen.
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Re: Humble Bundle
Tim Schürmann, Mittwoch, 23. Oktober 2013 10:29:00
Ein/Ausklappen

Steht auch so im Artikel - auf der zweiten Seite. :)


Bewertung: 209 Punkte bei 77 Stimmen.
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