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Das Spiel zum Wochenende: The Adventures of Rick Rocket

Rote Rakete

My Games Company brezelt das gute alte Automatenspiel Asteroids mit Comic-Grafik, mikrobenartigen Außeridischen, unterschiedlichen Waffen und einer netten Hintergrundgeschichte auf.

In der Rolle des Piloten Rick Rocket steuert der Spieler eine kleine rote Rakete durch die Weiten des Weltalls. Eigentlich sollte sie mit ihrer Bordwaffe nur diese lästigen, gerade um die Erde schwirrenden Asteroiden zerbröseln. Als sie dabei jedoch die hinterm Mond stationierten außerirdischen Angreifer entdeckt, entbrennt eine heiße Schlacht.

Abbildung 1: Ähnlich wie im Klassiker Asteroids gilt es zunächst Felsbrocken zu zertrümmern.

Steinbruch

Im Herzen ist Rick Rocket ein einfaches Ballerspiel: Über die Pfeiltasten lenkt man die kleine Rakete, mit der Leertaste gibt man Dauerfeuer. Die überall herum fliegenden Gesteinsbrocken zersplittern wie im Vorbild Asteroids [2] in mehrere Einzelteile, die wiederum das eigene Blechvehikel treffen und beschädigen können. Einige Außerirdische schießen zurück, während andere diese lästigen Viecher produzieren und zudem auch noch mehrere Treffer einstecken können.

Abbildung 2: Das große, gelbe Raumschiff der Außerirdischen stößt immer wieder grüne Gegner aus. Folglich ist es klug, das gelbe dicke Ding zuerst in die Luft zu jagen.

Für Abwechslung sorgen 48, in mehrere Kapitel unterteilte, liebevoll gestaltete Missionen, die eine Geschichte locker miteinander verbindet. So muss man einmal havarierte Raumschiffe durch einen Asteroidengürtel schleppen, ein anderes Mal die Aufklärungsdrohnen der Außerirdischen eliminieren. Die Grafik lehnt sich dabei stark an amerikanischen Comics aus den 50er Jahren an. Zusammen mit den an überdimensionale Insekten und Mikroben erinnernden Gegnern entsteht so der Eindruck eines alten B-Movies.

Abbildung 3: Ab und an trifft man auf größere Zwischengegner, wie dieser Raupe, die sich bei Treffern in mehrere kleine zerlegt.

Für jeden erfolgreichen Treffer vergibt das Spiel Punkte. Die manchmal aus getroffenen Gegnern herausplatzenden Bonusgegenstände treiben das Punktekonto weiter in die Höhe, liefern eine neue Waffe, reparieren das Schiff oder regenerieren die Schilde. Am Ende einer jeden Mission erfolgt noch eine Abrechnung. Wer beispielsweise kein Leben verloren oder seine Schilde nicht aufgebraucht hat, erhält Bonuspunkte. Bei besonders guter Leistung gibt es sogar ein Abzeichen, was wiederum dazu motiviert, bereits gespielte Aufgaben noch einmal in Angriff zu nehmen.

Abbildung 4: Vor jeder Mission erklärt diese nette Herr die anstehende Aufgabe. Auf diese Weise führt das Spiel gleichzeitig die Hintergrundgeschichte fort.

Startrampe

The Adventures of Rick Rocket kostet auf der Homepage des Entwicklers 19,99 Dollar. Bevor man die Geldbörse zückt, darf man einen Probeflug mit der bereitgestellten Testversion wagen. Die heruntergeladene Datei verwandelt man zunächst in eine ausführbare Fassung – beispielsweise indem man sie mit der rechten Maustaste anklickt und in den Eigenschaften den Punkt ausführbar abhakt. Anschließend startet man sie und folgt dann dem Installationsassistenten. Normalerweise kann man seine Vorschläge immer abnicken. Anschließend findet man das Spiel im Startmenü oder als Symbol auf dem Desktop. Unter Ubuntu muss man letzteres ebenfalls noch ausführbar machen (beispielsweise wieder über das Kontextmenü der rechten Maustaste). Das Ballerspiel kommt nur in einer 32-Bit-Fassung, die aber auch auf entsprechend eingerichteten 64-Bit-Systemen laufen soll.

Abbildung 5: Jede Mission besitzt ganz eigene Aufgaben und Ziele. Bereits gespielte Missionen darf man jederzeit erneut starten und so seinen Punktestand verbessern.

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