Das Spiel zum Wochenende: Sublevel Zero Redux

Das Spiel zum Wochenende: Sublevel Zero Redux

Wo bin ich?

22.07.2017
Spieleentwickler Sigtrap hatte bereits 2015 mit seinem 3D-Actionspiel eine Hommage an die alte Descent-Reihe veröffentlicht. Eben jene liegt jetzt in einer „Redux“ genannten Neuauflage vor. Höchste Zeit also, die spannende Jagd durch verwinkelte Stollen zum Spiel zum Wochenende zu küren.

Im Universum geschehen schon seit einer Weile merkwürdige Dinge: Komplette Sonnensysteme tauchen plötzlich an anderen Stellen wieder auf, Raumschiffpiloten melden plötzlich entstehende Wurmlöcher und das komplette Weltall scheint sich an seinen Rändern langsam aufzulösen. Auf den Planeten leben die Menschen in abgeschotteten Clans, die von fiesen Warlords sukzessive überfallen werden. Zu einem dieser Clans gehört auch der Spieler im 3D-Actionspiel Sublevel Zero. In seinem kleinen Raumschiff macht er sich auf die Suche nach den Ursachen für das Chaos.

In den teils engen Gängen schießt man sich Richtung Reaktor – hier wartet glücklicherweise nur eine kleine Drohne.

Verschlungene Pfade

Dabei stößt der Spieler auf eine uralte Verteidigungsanlage, die in einen Asteroiden hineingebaut zu sein scheint. Beim Versuch sie zu betreten, verschluckt ein Wurmloch neben dem Raumschiff des Spielers auch gleich noch die antike Anlage. Um wieder nach Hause zu kommen, bleibt nur ein Ausweg: Der Spieler muss in den fremden Bau eindringen und dort Teile für einen besonders starken Fluxantrieb einsammeln.

Wo geht es zum Reaktor? Und fliegt das Schiff gerade auf dem Kopf?

Die komplette Anlage besteht aus mehreren verwinkelten Stollen, in denen zwar keine Menschen mehr arbeiten, die aber mit unzähligen Überwachungsrobotern gespickt ist. Mit seinem kleinen Raumschiff muss der Spieler den in jedem Stollen verborgenen Reaktor finden, diesen zerstören und den dabei freigesetzten Fluxkompensator einsammeln. Anschließend geht es im nächsten Stollensystem weiter. Der Spieler kann mit seinem Raumschiff frei in alle Richtungen fliegen, womit sich auch eine über Kopf montierte Tür erreichen lässt.

Ziel ist immer dieser Reaktor, den es mit gezielten Schüssen zu zerlegen gilt.

Blechbüchsen

Die Überwachungsroboter schaltet der Spieler mit gezielten Schüssen aus. Die dazu notwendigen Kanonen muss der Spieler allerdings erst einmal in den Stollen finden. Darüber hinaus verbrauchen die Waffen jeweils einen von drei verschiedenen Munitionstypen. Nachschub findet sich immer mal wieder in Schatzkisten und in den Trümmern von zerlegten Roboter. Letztgenannte haben jeweils ganz unterschiedliche Angriffsmuster. So versucht etwa ein Exemplar das Raumschiff des Spielers zu rammen, während die kleinen Drohnen gelbe Plasmakugeln abfeuern. Schäden am Schiff repariert der Spieler mit einem der raren Reparaturkits, die er ebenfalls mühsam in den Stollen suchen muss.

Das Inventar auf der linken Seite bietet nur eine begrenzte Kapazität, im Zweifelsfall muss man Gegenstände wieder abwerfen. Auf der rechten Seite sind die eingebauten Waffen zu sehen.

Der Laderaum des Raumschiffs besitzt nur eine begrenzte Kapazität, man kann folglich nicht einfach stupide einsammeln, was in den verschachtelten Gängen herumliegt. Darüber hinaus kann das zu Beginn verfügbare Schiff nur zwei primäre und zwei sekundäre Waffen schussbereit halten. Immerhin darf der Spieler auch den Antrieb und das Schutzschild gegen bessere Exemplare austauschen – vorausgesetzt er hat sie zuvor einsammeln können.

Fachgerecht zerlegte Roboter hinterlassen in der Regel zahlreiche Bonusgegestände, die man möglichst schnell einsammeln sollte.

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