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Das Spiel zum Wochenende: Steel Storm – Episode I

Sachschaden

Das kleine unabhängige Entwicklerstudio Kot-in-Action Creative Artel lässt es in ihrem Erstlingswerk ordentlich krachen. Das mehr als ansehnliche Actionspektakel gibt es sogar komplett zum Nulltarif.

In Steel Storm blickt man von oben in die Straßen einer futuristischen Großstadt, die man mit einer Kreuzung aus Panzer und Luftkissenfahrzeug erkundet. Mit dem eingebauten Maschinengewehr schießt man dabei auf alles, was nicht niet- und nagelfest ist. Dazu zählen insbesondere auch die wehrhaften außerirdischen Eindringlinge, die offenbar in ihren Raumschiffen wieder einmal die Welt erobern wollen. Genaueres erfährt man leider nicht, da eine Hintergrundgeschichte komplett fehlt. Für jeden Treffer gibt es immerhin Punkte, in explosiven Kisten versteckte Bonusgegenstände rüsten das eigene Gefährt mit neuen Waffen oder Schilden aus.

Abbildung 1: Explosive Schlachten wie diese hier sind in Steel Storm an der Tagesordnung.

Einsatzbefehl

Steel Storm bietet sowohl für Einzel-, als auch Mehrspielerpartien mehrere unterschiedliche Spielmodi. Wer Solo gegen die Außerirdischen antreten möchte, hat die Wahl zwischen einer Kampagne und einem Zeitmodus. Während es im letzt genannten einfach nur darum geht, möglichst schnell den Ausgang einer Karte zu erreichen, meistert man in der Kampagne mehrere, aufeinander aufbauende Missionen. So gilt es einmal alle Gegner von der Karte zu pusten, ein anderes Mal ein ganz bestimmtes Gebäude in die Luft zu jagen.

Abbildung 2: Dieser dicke Gegner ist etwas schwieriger zu knacken.

Die einzelnen Missionen umfassen dabei primäre Ziele, die man unbedingt erledigen muss, sowie hin und wieder auch sekundäre Ziele, die zusätzliche Punkte einbringen. Den nächsten Auftrag darf man allerdings erst annehmen, wenn die älteren bereits gelöst wurden. Für eine Mission stehen insgesamt drei Ersatzraumschiffe parat. Wer sich alle hat Schrottreif schießen lassen, muss die Mission komplett von vorne beginnen.

Abbildung 3: Die Außenbereiche bestehen aus einer kargen Wüstenlandschaft. Der grüne Punkt rechts neben dem Luftkissenpanzer ist ein ausgelöster Schalter, der irgendwo im Level ein Tor geöffnet hat.

Abgespeckt

Die launige Ballerei in engen Häuserschluchten ist allerdings recht schnell wieder vorbei: Steel Storm bietet lediglich sechs Missionen auf ebenso vielen unterschiedlichen Karten. Die wurden immerhin abwechslungsreich und liebevoll gestaltet, im späteren Verlauf verlässt man sogar die Stadt und ballert sich durch karge Wüstenlandschaften. Weiteren Levelnachschub könnte man eigentlich mit dem mitgelieferten Karteneditor erstellen. Dieser trägt seinen Namen jedoch zu unrecht, erlaubt er doch nur die mitgelieferten Karten mit allerlei Gegenständen und Feinden neu zu möblieren. Am Grundriss der Straßen und Gassen darf man nicht rütteln.

Abbildung 4: Im Karteneditor darf man die vorhandenen Level neu ausstatten, indem man beispielsweise wie hier Palmen auf Gehwegen drapiert.

Mehrspieler werfen sich über das Internet entweder im Deathmatch-Modus solange Waffen an den Kopf, bis nur noch einer übrig bleibt oder säubern gemeinsam im Coop-Modus die Einzelspielerkarten von computergesteuerten Angreifern.

Abbildung 5: Hinter den gelb gestreiften Barrieren kann man insbesondere im Mehrspielermodus Deckung suchen.

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