Das Spiel zum Wochenende: SteamWorld Heist

Das Spiel zum Wochenende: SteamWorld Heist

Altmetalldiebstahl

20.05.2017
In den meisten rundenbasierten Strategiespielen zieht man seine Truppen über niedliche Hexfelder. Nicht so bei einer Variante von Image & Form Games: Dort schaut man wie in einem Jump-and-Run-Spiel von der Seite auf das Geschehen und kann dennoch gezielt um mehrere Ecken schießen.

Die Erde ist nach einer kleinen Katastrophe in mehrere Stücke zerborsten. Auf den im All treibenden Stücken leben dampfbetriebene Roboter, unter denen Unterdrückung und Anarchie herrscht. Wer es sich leisten kann, düst mit einem Raumschiff durch das Weltall, immer auf der Suche nach dem lebenswichtigen Wasser. Das gilt auch für die furchtlose Piratin Piper Faraday, die mit ihrer Crew kurzerhand andere Schiffe entert – und dabei direkt an die unangenehme Fraktion der Schrotter gerät.

Pirat Seabrass kann zu allen auf dem Boden leuchtend markierten Stellen laufen. Auf den blauen Positionen darf er anschließend aber nicht mehr schießen.

Außenansicht

In SteamWorld Heist steuert der Spieler die komplette Piraten-Crew wie in anderen rundenbasierten Strategiespielen: Zunächst darf einer der Helden ein paar Schritte laufen und anschließend auf einen Gegner schießen. Wie weit ein Crewmitglied jeweils noch rennen kann, zeigt eine leuchtende Linie auf dem Boden an. Haben alle Helden ihre Aktionen aufgebraucht, zieht der Computer nacheinander die Gegner.

Hier dient ein Ölfass als Deckung, das allerdings auch nach einigen Treffern in sich zusammenfällt.

In Steamworld Heist blickt der Spieler allerdings seitlich auf das Geschehen. Die Piraten können folglich in den gekaperten Raumschiffen nur nach links und rechts laufen sowie über Leitern auf höhere und niedrigere Plattformen klettern. Ziel ist stets eine Schleuse, die wiederum zu einer Rettungskapsel führt.

Erst wenn man alle Roboter auf den mit grünen Pfeilen markierten Positionen platziert hat, geht es mit der Rettungskapsel wieder nach Hause.

Billardpartie

Den Weg dorthin verhindern zahlreiche bewaffnete Gegner. Um ihren Schüssen auszuweichen, kann man hinter Kisten und Fässern Deckung suchen. Von dort aus zerlegt man dann mit der eigenen Waffe gezielt die gegnerischen Roboter. Da die Geschosse von Wänden und Decken abprallen, kann man zudem mit etwas Geschick auch Gegner hinter einer Barriere erwischen. Mitunter muss man sein Geschoss sogar über sechs Banden bis zum Ziel lenken.

Als Scharfschützin kann Piper den Gegner exakt anvisieren.

Des Weiteren dürfen die Helden Spezialaktionen ausführen, die jedoch immer gleich eine komplette Runde kosten. Sprintet beispielsweise Piper eine besonders lange Strecke, kann sie so zwar die schützende Kiste erreichen, von dort aus aber dann erst wieder in der nächsten Runde schießen. Als wäre das noch nicht genug, trifft man immer wieder auf besonders große und starke Boss-Gegner.

Wie der rote Totenkopf rechts oben in der Ecke andeutet, haben hier die Schrotter Alarm ausgelöst. Damit erscheinen immer wieder neue Gegner auf der Bildfläche.

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