Das Spiel zum Wochenende: SteamWorld Dig

Das Spiel zum Wochenende: SteamWorld Dig

Moderner Bergbau

13.09.2014
In einem kleinen Spiel von Image & Form Games fräst sich ein Roboter im Steampunk-Ambiente durch das Erdreich. Dabei trifft er nicht nur auf wertvolles Edelmetall, sondern auch merkwürdige Maschinen und angriffslustige Wesen.

In SteamWorld Dig steuert der Spieler die Geschicke des Roboters Rusty. Dem hat sein verstorbener Onkel neben einer Spitzhacke auch gleich noch ein ganzes Bergwerk vermacht. Schon eine kurze unfreiwillige Ortsbesichtigung macht klar: Dort unten lagern nicht nur unzählige Edelsteinvorkommen, der Onkel hat auch zahlreiche merkwürdige Maschinen versteckt.

Mit der Spitzhacke seines verstorbenen Onkels (zur Linken) gräbt sich Roboter Rusty einen Weg durch das Bergwerk.

Fachgerecht zerlegt

Der Spieler bewegt Rusty mit den Pfeiltasten wie in einem klassischen Jump-and-Run-Spiel durch das Bergwerk. Das setzt sich aus quadratischen Blöcken zusammen, die Rusty auf Knopfdruck mit seiner Spitzhacke einreißt. Einige der Blöcke hinterlassen unterschiedlich wertvolle Edelsteine. Die kann Rusty in der etwas heruntergekommenen Westernstadt Tumbleton zu Geld machen, für das sich dann wiederum eine bessere Ausrüstung erwerben lässt. Je umfangreicher und leistungsfähiger die Werkzeuge, desto mehr muss Rusty dafür auf den Tisch legen.

Cranky verkauft in Tumbleton zahlreiche nützliche Werkzeuge, möchte im Gegenzug aber auch ziemlich viel Geld sehen.

In der Unterwelt warten allerdings nicht nur Schätze, sondern auch merkwürdiges Getier. Jede Berührung mit den Monstern zehrt ein Stück an der Gesundheit. Ist die aufgebraucht, zerfällt Rusty in seine Einzelteile. Immerhin darf sich Rusty mit seiner Spitzhacke gezielt zu Wehr setzen. Gefährlich sind auch Steine, die von der Decke nachrutschen oder sich unter den Füßen auflösen. Wird Rusty von einem Monster zerlegt oder von einem Quader zerquetscht, ist das Spiel allerdings nicht unweigerlich zuende. Stattdessen setzen die netten Bewohner in Tumbleton den Roboter wieder zusammen – was natürlich einen gehörigen Batzen Geld kostet.

Das Metall Schrottium bringt kaum etwas ein. Das Krabbelvieh rechts schießt zwar nicht, kostet bei einer Berührung aber Gesundheitspunkte.

Rüstzeug

Mitunter trifft Rusty auf Höhlen, in denen seltsame Maschinen stehen. Die statten den Roboter mit zusätzlichen Fähigkeiten aus. So kann Rusty etwa schneller laufen oder sich mit einem Dampfsprung auf hohe Vorsprünge katapultieren. Der Dampfsprung verbraucht jedoch Wasser, das Rusty erst einmal aus einem entsprechenden Becken nachfüllen muss.

Dieser Dampfsprung verbraucht Wasser, das Rusty aus solchen Wasserbecken nachfüllen muss. Gemeinerweise reduziert sich dabei auch der Wasserstand im Becken.

Darüber hinaus sind seine Taschen limitiert. Zu Beginn hat Rusty gerade einmal drei davon. In jeder von ihnen kann er immer nur die Blöcke einer Mineralsorte verstauen. Findet er von dieser Sorte ein weiteres Stück, kann er es dazu stecken. Das klappt jedoch nicht unendlich oft, irgendwann ist die Tasche endgültig voll. Weitere Taschen lassen sich in Tumbleton erwerben – freilich nur gegen eine schöne Stange Geld.

Wenn das Öl in der Lampe ausgeht, steht Rusty im Dunkeln. Zum Nachtanken muss der Roboter dann erst wieder zurück in die Stadt.

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