Flugstunde

Starry meldet sich mit seinem Hauptmenü, in dem man zunächst mit den Pfeiltasten den Punkt controls ansteuert und ihn mit der Eingabetaste aufruft. Die jetzt angezeigte Tastaturbelegung sollte man sich gut einprägen und gegebenenfalls ändern. Nicht jedem dürfte etwa behagen, dass das Raumschiff mit der Pfeiltaste nach oben tatsächlich nach unten fliegt. Per [Esc] geht es ins Hauptmenü zurück, wo man unter play den eigenen Gleiter besteigt. Ihn lenkt man standardmäßig mit den Pfeiltasten, [s],[d],[w],[e] leiten spezielle Ausweichmanöver ein.

Abbildung 5: In solchen engen Passagen muss man den Raumgleiter über die entsprechenden Tasten um 90 Grad kippen – oder früh genug ausweichen.

Den Abzug der Laserkanone betätigt man mit der Leertaste, idealerweise nimmt man von ihr den Daumen erst wieder am Spielende herunter. Laserstrahlen fliegen immer geradeaus, ganz im @L:Gegensatz zu ihren Raketenkollegen. Um sie abzufeuern, peilt man zunächst per [c] die in der Nähe befindlichen Gegner an. Sobald man die Taste wieder loslässt, machen sich entsprechend viele Raketen auf den Weg. Je mehr Feinde man auf diese Weise auf einmal ausschaltet, desto mehr Punkte gibt es. Bonusgegenstände erscheinen als Sterne, die man einfach durchfliegt, um sie aufzusammeln.

Abbildung 6: Hier hat der Raketenwerfer gleich drei Gegner auf einmal ins Visier genommen.

Wer die 4,99 Dollar investiert, erhält Zugang zur Windows- und Linux-Version, sowie allen zukünftigen Updates. Darüber hinaus führt die Starry-Homepage für die Vollversion eine eigene Highscore-Liste.

Abbildung 7: Während zu Beginn die feindlichen Raumschiffe noch recht wehrlos einfach auf den Spieler los stürmen, schießen spätere Exemplare äußerst treffsicher zurück.

Fazit

Starry ist schnell erlernt, aber schwer zu meistern. Es braucht keine Hintergrundgeschichte, hier wird einfach nur unkompliziert geballert und die Geschicklichkeit an der Tastatur unter Beweis gestellt. Die Level sind fair, extrem abwechslungsreich und mit viel Liebe zum Detail gestaltet, der Schwierigkeitsgrad steigt genau im richtigen Maß an.

Grafisch erinnert Starry an die ersten 3D-Spiele der 80er Jahre. Diesen Retro-Charme möchte die piepsende Hintergrundmusik unterstreichen, zerrt aber schon nach kurzer Zeit an den Nerven – glücklicherweise lässt sie sich in den options abschalten.

Abbildung 8: Der grüne Stern stockt beim Aufsammeln den Raketenvorrat auf.

Die mit dem Internet synchronisierte Highscore-Liste trägt im Moment noch zur Motivation bei. Das könnte sich jedoch ändern, wenn einige Fans die Punkte auf den nur 100 verfügbaren Plätzen in für Anfänger unerreichbare Höhen schrauben.

Nichtsdestotrotz macht Starry eine Menge Spaß, die 5 Dollar und eventuell eine kleine Spende, ist das kurzweilige Spiel allemal wert. Wer Shoot-em-Ups mag, wird Starry lieben.

Abbildung 9: Am Ende einer jeden Runde übermittelt das Starry den erzielten Punktstand automatisch an die Highscore-Liste auf der Homepage.

Starry

Bezugsquelle: http://indefini.org/starry/
Entwickler: Indéfini
Lizenz: Kommerziell
Preis: 4,99 Dollar plus Spende
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

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Einzelne Ausgabe
 

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