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Das Spiel zum Wochenende: Starry

Immer geradeaus

Mitte der 80er Jahre ballerte man sich in Shoot-Em-Ups mit einem Raumschiff durch seitwärts scrollende 2D-Landschaften. Das Erstlingswerk des Entwicklers Indéfini verlegt das klassische Spielprinzip in die dritte Dimension.

In Starry steuert der Spieler einen Raumgleiter, der unaufhaltsam und mit konstanter Geschwindigkeit durch eine futuristische Landschaft fliegt. Die beständig heran stürzenden Gegner eliminiert man wahlweise mit der eingebauten Laserkanone oder einer Salve Raketen. Letztere stehen allerdings nur in limitierter Stückzahl zur Verfügung.

Abbildung 1: Die sternförmigen Hindernisse in dieser Röhre zerplatzen bei Dauerbeschuss. Ansonsten hilft nur ausweichen.

Treffsicher aufs Treppchen

Mit zunehmender Spielzeit werden die gegnerischen Angriffswellen sukzessive stärker und hartnäckiger. Gleichzeitig rast die Landschaft immer schneller auf den Spieler zu. Bremsen ist unmöglich, wie ein Kind auf der Wasserrutsche bleibt nur noch ausweichen – oder schießen.

Abbildung 2: Die Gegner greifen meist in ganz bestimmten Formationen an.

Jede Kollision und jeder gegnerische Treffer zehren an den Schutzschilden. Sind sie restlos aufgebraucht, ist das Spiel beendet. Abgeschossene Feinde erhöhen nicht nur das eigene Punktekonto, sondern hinterlassen ab und an auch Bonusgegenstände. Sie erneuern unter anderem die Schilde oder stocken den Raketenvorrat auf. Ziel des Spiels ist es, die höchst mögliche Punktzahl zu erreichen. Die weltweit hundert besten Spieler verewigt zudem eine Highscore-Liste auf der Starry-Homepage [1].

Französische Kunst

Die 3D-Grafik besteht aus kolorierten Drahtgittermodellen, die leicht an den Klassiker Tempest erinnern [2]. Zusammen mit der piepsenden Musik erzeugt Starry eine ziemlich ungewöhnliche Atmosphäre.

Abbildung 3: Die Umgebung ist mal düster…

Der "Accelerating Rail Shooter" ist das Erstlingswerk der Franzosen Simon Chapuis und Christophe Sadoine. Unter dem Namen Indéfini vertreiben sie Starry für 4,99 Dollar auf Ihrer Homepage [1]. Dort erhält man auch eine kostenlose Demo-Version. Die heruntergeladene Datei muss man zunächst ausführbar machen (beispielsweise unter Eigenschaften im Kontextmenü der rechten Maustaste) und dann starten. Es erscheint ein Installationsassistent, dessen Fragen man in der Regel einfach abnickt. Anschließend findet man einen entsprechenden Eintrag im Start- beziehungsweise Anwendungsmenü.

Abbildung 4: … und mal recht freundlich gestaltet. In Bewegung wirkt die minimalistische Grafik allerdings spektakulärer als hier auf den Standbildern.

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