Home / Online-Artikel / Das Spiel zum Wochenende: Speed Dreams 2.0

Newsletter abonnieren

Lies uns auf...

Folge LinuxCommunity auf Twitter

Top-Beiträge

Debian 7.1 ist erschienen
(179 Punkte bei 5 Stimmen)

Heftarchiv

LinuxUser Heftarchiv

EasyLinux Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Ubuntu User Heftarchiv

Partner-Links:

Das B2B Portal www.Linx.de informiert über Produkte und Dienstleistungen.

Qualmende Reifen

Das Spiel zum Wochenende: Speed Dreams 2.0

Hübsche Rennpappe

Einigen der Wagen haben die Entwickler animierte Fahrer spendiert, in der Außenansicht wirkt es folglich nicht mehr so, als würden die Autos ferngesteuert über die Piste brettern. Apropos Ansichten: Neben den klassischen Stoßstangen- und Verfolgeransichten gibt es noch unzählige weitere Kameraperspektiven. So darf man sein Auto auch aus der Vogelperspektive betrachten und sogar auf eine Helmkamera umschalten. Ähnlich wie in der Need-for-Speed-Reihe schwenkt dabei mit jeder Lenkbewegung auch die Sicht leicht in die entsprechende Richtung.

Speed Dreams bietet auch ungewöhnliche Kameraperspektiven, wie diese Überkopfkamera.

Steuern lässt sich der eigene Rennwagen per Lenkrad, Gamepad, Joystick, Tastatur und sogar die Maus. Die letzte Variante klingt etwas merkwürdig, funktioniert aber erstaunlich gut: Über die Pfeiltasten gibt man Gas, mit der Maus lenkt man nach links und rechts. Man darf sogar verschiedene Eingabegeräte miteinander kombinieren und etwa einen Joystick zum Schalten verwenden, während man mit dem Lenkrad steuert.

Speed Dreams ist modular aufgebaut, wer mag, kann fast alle Aspekte des Spiels verändern. Neben eigenen Strecken und Fahrzeugen darf man auch eine komplette Weltmeisterschaft oder einen eigenen Karrieremodus zusammenbasteln. Es lassen sich sogar für TORCS geschaffene Computergegner (Robots) nachinstallieren. Alle dazu nötigen Informationen findet man im Wiki [3].

Die Helmkamera nimmt in vielen Autos die Sicht auf die Strecke.

Fazit

Speed Dreams steckt voller interessanter und spannender Ansätze. Angefangen bei der Maussteuerung, über die Helmkamera und die Boxenstopps, bis hin zu den vielen unterschiedlichen Spielmodi. Dank der (modifizierten) Robots aus TORCS sind die gegnerischen Fahrer für ein kostenloses Spiel zudem recht intelligent.

So hässlich sind Rennen bei Nacht, die Scheinwerfer sind mehr Dekoration.

Dummerweise stößt man in der Praxis immer wieder auf kleine Probleme und Unzulänglichkeiten. So fehlt derzeit in den Paketen aus dem Ubuntu-PPA der Practice-Modus, den Karrieremodus muss man zudem separat nachinstallieren. Die Helmkamera nimmt einen Großteil der Sicht und erreicht nicht die Klasse des Vorbildes aus Need for Speed. Durch die Optionen- und Funktionsvielfalt fällt obendrein der Einstieg etwas schwer.

Aus der hoffnungslos veralteten Grafikengine versuchen die Streckenbauer das Beste herauszuholen. Insbesondere die Straßenkurse machen angesichts der Limitierungen eine äußerst gute Figur. Auch die Fahrzeuge wurden mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Als angenehmer Nebeneffekt rasen die Autos auch auf etwas älteren Grafikkarten flüssig über den Asphalt.

Rennsportfans sollten Speed Dreams unbedingt eine Chance geben und am besten gleich bei der Verbesserung mithelfen – etwa mit einem selbst zusammengestellten Karrieremodus.

Speed Dreams 2.0

Bezugsquelle: http://www.speed-dreams.org/
Entwickler: Speed-Dreams-Projekt
Lizenz: GNU GPLv2 und Free Art License
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, sowie mindestens 1GHz Prozessor und 1GB Hauptspeicher
Einem Freund empfehlen    Druckansicht Bookmark and Share
Kommentare
Schöner Artikel
bart@neeneenee.de (unangemeldet), Sonntag, 29. April 2012 17:49:59
Ein/Ausklappen

Schöner Artikel, endlich mal mehr als nur News ala "Ist neu erschienen".

Das Projekt sucht zur Verkürzung der Release-Zyklen noch Unterstützung. Was, wer und wie erfährt man hier:
http://sourceforge.net/apps...c/speed-dreams/wiki/helpWanted


Bewertung: 80 Punkte bei 4 Stimmen.
Den Beitrag bewerten: Gut / Schlecht

Hits
Wertung: 152 Punkte (7 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


Tipp der Woche

whowatch
Nutzer und Prozesse mit whowatch überwachen
Tim Schürmann, 18.06.2013 12:49, 0 Kommentare

Wenn Administratoren herausfinden wollen oder müssen, was die Benutzer auf einem System gerade so treiben, dann hilft ihnen whowatch. Das kleine Kommandozeilenprogramm zeigt in Ec...

Aktuelle Fragen

SUSE 12.3 64Bit: Miro funzt nicht
Wimpy *, 14.06.2013 13:05, 5 Antworten
Seit Installation von openSUSE 12.3 64Bit startet Miro nicht. (Version 5.0.4-1.24-x86_64 von Pa...
Kontakt via QR code hinzufügen
Herman Sproesser, 17.05.2013 17:46, 4 Antworten
Hi hab in der aktuellen ausgabe 06.2013 den artikel über QR Codes gelesen. Ich hab nartürlich...
Dateimanager Dolphin, wo legt er die Datei Kommentare ab?
Uwe Heine, 16.05.2013 15:19, 1 Antworten
Suse Linux 12.1 - KDE 4.7.2 / Dolphin 1.7. Ich habe bei vielen Dateien über Dolphin Kommentare...
wie baut man Kernel Module so, dass sie mit jedem Kernel laden?
GoaSkin , 22.04.2013 10:22, 1 Antworten
Hallo, baut man anhand eines Kernel-Sources Module, nutzt Linux im Normalfall eine strikte V...
Problem beim Installieren von SuSe 12.3
Georg Prokert, 14.04.2013 00:04, 16 Antworten
Hallo, auf meinem neuem Laptop (Acer Aspire V3-771, Intel Core i5-3230 M, Intel HD Graphics 4...