Das Spiel zum Wochenende: Soulless: Ray Of Hope

Das Spiel zum Wochenende: Soulless: Ray Of Hope

Ganz und gar nicht seelenlos

25.03.2017
Ein Jump-and-Run-Spiel vom Entwickler Frisky Fatal schlägt etwas leisere und oftmals nachdenkliche Töne an. Der Weg des Helden durch die atmosphärischen Landschaften im Scherenschnitt erfordern zudem häufig etwas Köpfchen.

In einer dunklen Gewitternacht schwebt eine merkwürdige Lichtkugel in das Zimmer eines kleinen Jungen. Vor dessen Bett steht Elin, ein merkwürdiges geisterartiges Wesen. Ohne Umschweife bittet die Lichtkugel Elin, ihr in eine merkwürdige unbekannte Welt zu folgen. Nur dort kann Elin seinen Freund retten – und muss sich dazu gleichzeitig seinen eigenen Ängsten stellen.

Hier muss Elin mit gezielten Sprüngen im richtigen Moment den rotierenden Sägeblättern ausweichen.

Sympathischer Held

In Soulless: Ray of Hope übernimmt der Spieler die Geschicke des kleinen Elin. Wie in Jump-and-Run-Spielen üblich, lässt er ihn mit der Tastatur über Plattformen springen. Um voranzukommen muss er zudem immer wieder Rätsel lösen. So öffnet sich beispielsweise eine Tür erst, wenn Elin eine kleine Kiste gefunden und auf einer Bodenplatte platziert hat. Hin und wieder ist auch Geschick gefragt. So muss Elin etwa im richtigen Moment scharfen Sägeblättern ausweichen oder über heranrollende spitze Steine hüpfen.

Hier ist ein typisches Beispiel für ein Rätsel zu sehen: Der Balken auf der rechten Seite gibt nur dann den Weg frei, wenn jemand oder etwas auf der Plattform steht.

Der kleine Held kann allerdings nicht nur laufen und springen, sondern Dank seiner Flügel auch ein wenig fliegen. Besonders hoch und weit gelangt Elin mit ihnen allerdings nicht, meist reicht es nur zu einem etwas längeren Gleitflug. Der genügt allerdings schon, um etwa ein Feld mit scharfen Dornen zu überwinden. Im Laufe des Spiels warten zudem immer wieder größere Monster auf Elin, die man nur mit einer ganz bestimmten Strategie überlisten kann. Sollte der Held in eine Schlucht fallen oder Dornen berühren, setzt ihn das Spiel automatisch wieder an den Anfang der entsprechenden Passage zurück. Sterben kann Elin somit nicht.

Elin kann mit seinen Flügeln zumindest für kurze Zeit gleiten.

Rätselhafte Welt

Vereinzelt trifft der Held auf gutmütige Wesen. Diese geben schlaue Ratschläge oder einfach nur humorvolle Kommentare von sich. Neben der immer wieder auftauchenden, hilfreichen Lichtkugel treiben auch in der Landschaft versteckte Notizzettel die Geschichte voran. Auf diese Weise erfährt Elin erst nach und nach, wen er überhaupt retten soll, wie das zu bewerkstelligen ist und vor allem wer er selbst ist.

Über Schalter bewegt Elin unter anderem Plattformen und gelangt so wie hier auf die andere Seite.

Das Entwicklerteam Frisky Fatal verkauft sein Spiel für knapp 10 Euro auf Steam [2] und im Humble Store [3]. Auf Itch.io zahlt man 10 US-Dollar – oder auf eigenen Wunsch auch einen beliebig höheren Betrag [4]. Beim Kauf im Humble Store und bei Itch.io erhält man eine kopierschutzfreie Version. Der Humble Store legt noch einen Key obendrauf, mit der sich das Spiel auf Steam freischalten lässt. Derzeit läuft zudem im Humble Store noch eine Sonderaktion, bei der man Soulless für gerade einmal 1 Euro bekommt.

Mit einigen Bewohnern kann man sich kurz unterhalten.

Ähnliche Artikel

  • Das Spiel zum Wochenende: Expand
    In einem Geschicklichkeitsspiel der beiden Entwickler Chris Johnson und Chris Larkin muss man eigentlich einfach nur ein pinkfarbenes Quadrat durch ein Labyrinth bugsieren. Was langweilig klingt, treibt einem schon nach wenigen Sekunden die Schweißperlen auf die Stirn.
  • Das Spiel zum Wochenende: Sunset
    Eine Luxuswohnung, in der eine junge Frau aufräumt und die Fenster putzt – mehr braucht der Entwickler Tale of Tales nicht, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Die kann der Spieler sogar mit seinen Taten beeinflussen.
  • Das Spiel zum Wochenende: Blackhole
    Das tschechische FiolaSoft Studio hat ein klassisches Jump-and-Run-Spiel produziert, das zwar das Rad nicht neu erfindet, im Gegenzug aber mit einem hohen Schwierigkeitsgrad bewusst die Geschicklichkeit des Spielers herausfordert.
  • Das Spiel zum Wochenende: Knightmare Tower
    Wann hat man schon einmal die Gelegenheit, 10 hübsche Prinzessinnen auf einmal zu retten? Genau das denkt sich auch der Held in einem Geschicklichkeitsspiel von Juicy Beast Studio und macht sich kurzerhand auf, den ziemlich hohen Turm des Entführers zu erklimmen.
  • Das Spiel zum Wochenende: Screencheat
    In einem Ego-Shooter von Samurai Punk sind alle Gegner unsichtbar. Um dennoch einen Treffer landen zu können, muss man im wahrsten Sinne des Wortes hemmungslos spicken. Das wiederum macht diebisch viel Spaß – vorausgesetzt, man findet weitere menschliche Mitspieler.
Kommentare

Stellenmarkt

Aktuelle Fragen

Installation Linux mint auf stick
Reiner Schulz, 10.12.2017 17:34, 0 Antworten
Hallo, ich hab ein ISO-image mit Linux Mint auf einem Stick untergebracht Jetzt kann ich auch...
Canon Maxify 2750 oder ähnlicher Drucker
Hannes Richert, 05.12.2017 20:14, 4 Antworten
Hallo, leider hat Canon mich weiterverwiesen, weil sie Linux nicht supporten.. deshalb hier die...
Ubuntu Server
Steffen Seidler, 05.12.2017 12:10, 1 Antworten
Hallo! Hat jemand eine gute Anleitung für mich, wie ich Ubuntu Server einrichte? Habe bisher...
Tinte sparen bei neuem Drucker
Lars Schmitt, 30.11.2017 17:43, 2 Antworten
Hi Leute, ich habe mir Anfang diesen Monats einen Tintenstrahldrucker angeschafft, der auch su...
Für Linux programmieren
Alexander Kramer, 25.11.2017 08:47, 3 Antworten
Ich habe einen Zufallsgenerator entworfen und bereits in c++ programmiert. Ich möchte den Zufalls...