Gleich vier fiese Selbstschussanlagen bewachen die Kisten, hinzu kommen unmotiviert durchs All trudelnde Asteroiden, sowie strategisch ungünstig platzierte Minen. Da hilft es nicht besonders, dass der eigene Raumgleiter diesen Angriffen wehrlos ausgesetzt ist. Lediglich mehr Schub kann das kleine Gefährt geben und so einem Hindernis oder den Geschossen etwas schneller ausweichen. Immerhin verschaffen die ab und an auftauchenden Bonusobjekte kurzzeitig Luft, indem sie beispielsweise das Raumschiff unverwundbar machen oder alle Geschosse in der Umgebung vernichten.
Alter Fuchs
SolarWolf basiert auf dem Klassiker SolarFox, der 1981 für die legendäre Videospielkonsole Atari 2600 erschien [2]. Dabei ist auch der Klon kein Jungspund mehr: Die erste Version des Geschicklichkeitsspiels veröffentlichte Peter Shinners bereits im Mai 2001 [3]. Im Laufe der Jahre erhielt es vor allem eine hübschere 2D-Grafik. Noch heute liegt es in den Repositories der meisten großen Distributionen. Ubuntu und OpenSuse-Nutzer finden es beispielsweise im Paket solarwolf.
Ähnlich wie im 30 Jahre alten Vorbild blickt man nach dem Spielstart auf mehrere, in einem festen Raster angeordnete Kisten. Mit den Pfeiltasten manövriert man das eigene kleine Raumschiff über die grünen Kartons, um sie so sukzessive einzusammeln. An den Rändern des Bildschirms flitzen die Selbstschussanlagen umher und schießen in bestimmten Abständen einen Feuerball in die Arena. Mangels eigener Waffen kann man diesen Geschossen lediglich ausweichen. Dabei hilft ein Druck auf die Leertaste, die das eigene Raumschiff kurzzeitig beschleunigt.



