Bitte recht freundlich ...

Billigware

Einmal gemeisterte Abschnitte darf man jederzeit noch einmal in Angriff nehmen, um so auch alle bis dahin nicht entdeckten Bonusobjekte aufzusammeln oder die Durchlaufzeit zu verbessern. Insgesamt gilt es 100 Level zu erkunden. Im späteren Verlauf verlässt der Roboter sogar den Urwald und entdeckt drei weitere Gegenden.

Der Entwickler Retro Effect vertreibt Snapshot direkt über seine Homepage für 9,99 Dollar [1]. Wer drei Euro drauflegt, erhält auch noch den Soundtrack. Eine Testversion stellt der Entwickler leider nicht bereit. Einen recht guten Eindruck vom Spielgefühl vermittelt immerhin ein Video auf der Homepage.

Diese merkwürdige Pflanze kann man erst dann als Platform benutzen, wenn man sie fotografiert, dann das Foto auf den Kopf dreht, und die Pflanze dann an der Stelle wieder einfügt.

Fazit

Snapshot erfindet das Jump-and-Run-Genre nicht neu, führt mit der Kamera aber ein pfiffiges wie erfrischend neues Element ein. Das wiederum strapaziert ziemlich stark die kleinen grauen Zellen des Spielers. Häufig muss man sogar um die Ecke denken – warum beispielsweise nicht einmal einen Elefanten in die Luft werfen? Der Schwierigkeitsgrad steigt langsam aber unaufhaltsam an, zu Beginn gibt Snapshot zudem viele Lösungshinweise. Das schaltet zudem immer mehrere Level gleichzeitig frei. Wer einmal in einem Level festhängt, kann folglich erst einmal in einem anderen weitermachen.

Um einen Gegenstand abzufotografieren, muss man ihn nur sehen können.

Die Puzzle selbst wiederholen sich jedoch recht schnell. In der Regel muss man einfach einen größeren Gegenstand als Kletter- oder Sprunghilfe „heranfotografieren“. Zudem ist die Steuerung etwas schwammig, sodass man häufiger in einen tödlichen Dornenbusch hinein und nicht darüber hinweg springt. Die liebevoll gezeichnete Comic-Grafik und die stimmige Hintergrundmusik entschädigen jedoch ein wenig. Wer Jump-and-Run-Spiele mit knackigen Knobeleinlagen liebt und gerne etwas experimentiert, kann bei Snapshot bedenkenlos zugreifen.

Snapshot

Bezugsquelle: http://www.retroaffect.com/games/1/snapshot/
Entwickler: Retro Affect
Lizenz: Kommerziell
Preis: ab 10 Dollar
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Prozessor der Klasse Intel Core 2 Duo oder besser, mindestens 2GB Hauptspeicher

Infos

[1] Projekt-Homepage:
http://www.retroaffect.com/games/1/snapshot/

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Kommentare
Snapshot
Marcus Moeller (unangemeldet), Samstag, 16. Februar 2013 11:01:19
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Ich hatte das Spiel schon vor deinem Artikel entdeckt und finde es wirklich super. Das Spielprinzip ist genial und macht viel Spass


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