Schlangenbeschwörung

Das Spiel zum Wochenende: Snake Blocks

Das Spiel zum Wochenende: Snake Blocks

05.07.2014
Schlangen lassen sich wunderbar langziehen und ineinander verknoten. Diese Eigenschaften nutzt ein kleines Knobelspiel von Spooky Cat, um die kleinen grauen Zellen seiner Spieler zu foltern.

In Snake Blocks ist der Titel Programm: In einer aus grauen Blöcken aufgebauten Landschaft liegt ein farbiger Schlangenkopf. Diesen muss man mit der Maus in einen genau gleichfarbigen Zielblock ziehen. Dabei bildet sich nach und nach ein ebenfalls aus Quadern bestehender Schlangenkörper. Der ist zwar zum einen ein Hindernis, man kann seine Blöcke aber auch geschickt ausnutzen, um beispielsweise Mauern zu überwinden. Dazu zieht man den Kopf einfach nach oben, dann über die Mauer und wieder nach unten.

Das Spielprinzip ist eigentlich ganz einfach: Man muss nur mit der Maus den Kopf der Schlange in den farblich passenden Zielblock ziehen.

Gordische Knoten

Auf die genannte Weise muss man nicht nur eine, sondern gleich mehrere Schlangen an ihre jeweiligen Zielpositionen ziehen. Die Landschaften sind dabei häufig so aufgebaut, dass sich die Schlangen auf den direkten Wegen zu ihren Zielen gegenseitig blockieren. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Schlangen nicht beliebig lang ziehen lassen. Aus wie vielen Blöcken die jeweiligen Schlangen maximal bestehen können, verrät das Spiel am linken oberen Rand.

Mehrere Schlangen muss man geschickt miteinander verknoten. Anders lassen sich die Ziele nicht erreichen.

Man muss sich folglich genau überlegen, wann man den Schlangenkopf von welcher Schlange wohin zieht. In der Regel lassen sich die Zielklötze nur dann erreichen, wenn man die Schlangen geschickt übereinanderlegt und ineinander verflechtet. Hat man sich verklickt, darf man die Schlangen glücklicherweise auch wieder zusammenschieben und so die Züge rückgängig machen. Konnte man alle Schlangen zum Ziel führen, geht es in einem neuen, schwierigeren Level weiter.

Unübersichtliche Level wie dieses hier ...

Rotationen

Der Spieler blickt immer von schräg oben auf das Geschehen. Mit der Maus oder den Pfeiltasten darf er die Landschaft rotieren. Das ist gerade in späteren Leveln nötig, um dort den Überblick über die verknoteten Schlangen zu behalten. Wem die mitgelieferten Rätsel nicht ausreichen, der bastelt sich kurzerhand mit dem eingebauten Editor eigene.

… dreht und kippt man wahlweise mit den Pfeiltasten oder per Drag-and-Drop mit der Maus.

Snake Blocks vertreibt sein Entwickler Spooky Cat über seine eigene Homepage [1] sowie den Online-Dienst Desura [2]. Wer über die Homepage kauft, bezahlt 5 Dollar, auf Desura muss man 4 Euro berappen. In jedem Fall erhält man nur eine 32-Bit-Version, die immerhin keinen Kopierschutz besitzt. Auf der Homepage des Spiels stellen die Macher auch noch eine Testversion bereit. Man erhält sie, indem man direkt über der Bezahlmöglichkeit auf Linux klickt. Das Archiv muss man nur noch entpacken und dann das Programm SnakeBlocks_Demo.x86 starten.

Mit dem eingebauten Editor klickt man sich schnell eigene Rätsel zusammen.

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