Das Schaf nach links!

Der Titel erklärt bereits das komplette Spiel: Solange man in Sheep goes left die linke Pfeiltaste gedrückt hält, läuft ein kleines wolliges Schäfchen in eben jene Richtung. Lässt man die Pfeiltaste los, hält es umgehend wieder an. Auf diese Weise gilt es, den linken Bildschirmrand zu erreichen.

Bei Sheep goes left muss man einfach im richtigen Moment unter den springenden Hindernissen hindurchlaufen.

Den Weg dorthin erschweren zahlreiche fiese und mitunter auch heimtückische Hindernisse. Zu Beginn trifft man nur auf ein paar stachlige Kugeln, die langsam auf und ab hüpfen. Im späteren Verlauf schwingen sie schon an Ketten oder fliegen in Kreisbahnen durch den Raum. Stößt das Schaf mit einem der Hindernisse zusammen, fällt es tot in den Abgrund und man verliert eines von drei Spielerleben. Sind alle Leben aufgebraucht, ist das Spiel beendet.

In diesem Schirm baumeln die tödlichen Klötzchen an Ketten, die natürlich nur selten im Gleichtakt schwingen.

Einbahnstraße

Gemeinerweise kann das Schaf wirklich immer nur nach links, aber nicht wieder zurück laufen. Hat man die Pfeiltaste nur einen Hauch zu lange betätigt, kollidiert man unweigerlich mit dem Hindernis und muss wieder vom rechten Bildschirmrand mit einem neuen Schaf beginnen. Man kommt folglich nicht umhin, die Flugbahnen der Hindernisse zu verinnerlichen.

Hat man den rettenden linken Bildschirmrand erreicht, bekommt man die Punkte des Bonus-Zählers gutgeschrieben.

Um den Druck weiter zu erhöhen, zählt das Spiel nach dem Betreten eines neuen Bildschirms schnell von 999 herunter. Sobald das Schaf den linken Rand erreicht hat, stoppt der Zähler und man erhält die verbliebenen Punkte dem eigenen Konto gutgeschrieben. Wer sein Schaf besonders schnell über den Schirm scheucht, bekommt folglich auch viele Punkte und darf sich nach dem Spielende in einer Highscore-Liste verewigen.

Im späteren Verlauf muss auch eine extrem schnell heran brausende Bahn überspringen, während gleichzeitig die Kugeln im Weg sind.

Im späteren Verlauf lernt das Schaf zu springen. Das ist auch bitter nötig, da die stacheligen Kugeln unbeweglich auf der Erde liegen oder nach einer kurzen Warnung Achterbahnwagen über den Bildschirm brettern.

Schäfchenzucht

Sheep goes left darf man sich kostenlos unter [1] herunterladen, ein Klick auf das Pinguin-Symbol stößt den Download an. Das so erhaltene Archiv muss man nur noch auf der Festplatte entpacken und das Programm 003-Sheep Goes Left starten.

Im Startbildschirm sollte man zunächst per [Tab] die Tastenbelegung anpassen, da man das Schaf ansonsten mit [z] springen lassen muss.

Da das Spiel von einer englischen Tastatur ausgeht, sollte man zuerst die Tasten [z] gegen das besser erreichbare [y] austauschen. Dazu drückt man im Startbildschirm die [Tab]-Taste, klickt dann im oberen linken Teil des eingeblendeten Fensters auf das Kästchen mit dem z und betätigt die Taste [y]. Per Apply geht es wieder zum Startbildschirm zurück, wo man mit [y] das Spiel startet.

Kollidiert man mit einem Hindernis, wirbelt dieses das Schaf in den Tod.

Fazit

Sheep goes left ist extrem simpel und sorgt dennoch für schweißnasse Hände. Der Blutdruck geht unweigerlich in die Höhe, wenn das niedliche Schäfchen wieder einmal nur knapp einem Hindernis entkommen ist. Letztgenannte sind zudem fair verteilt, der Schwierigkeitsgrad zieht im genau richtigen Maße an. Da kann man über die karge Grafik schon fast hinwegsehen. Hat man erst einmal alle Schirme durchquert, sackt allerdings die Motivation in den Keller. Wer Geschicklichkeitsspiele mag, sollte jedoch unbedingt einmal das kleine Schäfchen über den Schirm treiben.

Sheep goes left

Bezugsquelle: http://jayenkai.socoder.net/GameList.php?ShowJust=234
Entwickler: Jayenkai
Lizenz: Eigene (Closed-Source)
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Halbwegs aktuelle Linux-Distribution

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Kommentare
Tasten
Marcus (unangemeldet), Samstag, 09. Februar 2013 21:53:02
Ein/Ausklappen

Wofür die Tasten gut sein sollen ist mir nicht wirklich klar. Bis auf die Pfeil nach links taste, reagiert im Spiel keine.

Sound funktioniert bei mir leider nicht.


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