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Das Spiel zum Wochenende: Shatter

Modus operandi

Für weitere Abwechslung sorgen verschiedene Spielmodi, die man allerdings erst nach und nach freischalten muss. Während man im Abenteuermodus der Reihe nach vorgegebene Level meistern muss, gilt es im Endlosspiel möglichst lange zu überleben. Beim Gegen-die-Uhr-Modus muss man innerhalb von fünf Minuten möglichst viele Punkte sammeln. In den beiden zuletzt genannten Modi darf man auf Wunsch sogar zu zweit vor einem Monitor auf Punktejagd gehen (Co-op-Modus). Einzelspielern bleibt der Bonus-Modus vorbehalten, in dem man drei Bälle möglichst lange auf einem leeren Spielfeld halten muss. Im Boss-Modus trifft man schließlich alle erledigten Boss-Gegner wieder.

Im Co-op-Modus steuert jeder Spieler einen eigenen Schläger.

Im Co-op-Modus steuert jeder Spieler einen eigenen Schläger.

Die Entwickler verkaufen Shatter über ihre Homepage für 10 Dollar. Eine Testversion steht nicht bereit, das Video auf der Homepage [1] gibt zudem nur einen unzureichenden Einblick in den Spielablauf. Den 90-minütigen Soundtrack des Independent-Musikers Module (alias Jeremiah Ross) kann man zudem als Album für 3 Dollar erwerben.

Fazit

Es ist erstaunlich, was man noch alles aus dem alten Breakout herausholen kann. In den ersten Spielminuten passiert ständig etwas Neues, fast jeder Level erfordert eine andere Taktik – das gilt insbesondere für die einfallsreichen Boss-Kämpfe. Shatter spielt sich dabei streckenweise sogar mehr wie ein Action-, denn ein Geschicklichkeitsspiel.

Die runden Spielfelder verlangen ganz eigene Taktiken.

Die runden Spielfelder verlangen ganz eigene Taktiken.

Im späteren Spielverlauf gingen den Entwicklern aber offenbar die Ideen aus. Abgesehen von den Boss-Kämpfen wiederholen sich alle Spielelemente und beginnen so zu langweilen. Daran ändern auch die alternativen Spielmodi nichts: Sie sind wenig innovativ und überbrücken höchstens eine Mittagspause. Allenfalls die Co-op-Modi machen mit einem gut gelaunten Partner etwas länger Spaß.

Man kann auch mehrere Bälle ins Rennen schicken, Shatter zieht den neuen Ball aber vom vorhandenen Kontingent ab.

Man kann auch mehrere Bälle ins Rennen schicken, Shatter zieht den neuen Ball aber vom vorhandenen Kontingent ab.

Die Grafik reißt prinzipbedingt niemanden vom Hocker, dafür motiviert immerhin die schmissige Elektropop-Musik. Der Preis von 10 Dollar scheint somit etwas überteuert. Breakout-Liebhaber können blind die Brieftasche öffnen, alle anderen sollten sich zumindest das Video auf der Homepage anschauen [1]. Wer statt des Weltraumstils mehr auf ein Fantasy-Szenario steht, kann sich übrigens alternativ auch Wizorb ansehen [3].

Shatter

Bezugsquelle: http://www.shattergame.com
Entwickler: Sidhe Interactive
Lizenz: Kommerziell
Preis: 10 Dollar
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

Infos

[1] Projekt-Homepage:
http://www.shattergame.com

[2] Breakout:
http://de.wikipedia.org/wiki/Breakout_(Computerspiel)

[3] Das Spiel zum Wochenende: Wizorb, Tim Schürmann: „Steinbruch“, LinuxCommunity, 06.10.2012:
http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Online-Artikel/Das-Spiel-zum-Wochenende-Wizorb

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Kommentare
Steam
Marcus Moeller (unangemeldet), Samstag, 23. Februar 2013 11:18:36
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Zumindest bei Steam gibt es das Game bisher nicht für Linux.


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-
Re: Steam
Tim Schürmann, Samstag, 23. Februar 2013 15:54:31
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Auf der Homepage von Shatter einfach rechts auf den "Humble Store" klicken. Man bekommt dann Versionen für alle drei großen Betriebssysteme (Windows, Mac OS X und Linux) - und das gegenüber Steam sogar DRM-frei.


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