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Shatter

Modernes Dosenwerfen

Das Spiel zum Wochenende: Shatter

23.02.2013 Bereits 1976 begeisterte ein Spiel namens Breakout zahlreiche Videospieler. Sidhe Interactive greift das uralte Spielprinzip auf und führt es mit einigen abwechslungsreichen Ideen gekonnt in die Neuzeit – zumindest in den ersten Spielminuten.

Wie in Breakout [2] drischt der Spieler auch in Shatter mit einem futuristischen Tennisschläger einen Ball gegen eine Wand aus Blöcken. Trifft der Ball einen Block, zerfällt dieser in seine Einzelteile. Verfehlt man den zurückkommenden Ball, verliert man diesen und muss mit einem anderen weitermachen. Wie beim klassischen Dosenwerfen hat man auch in Shatter nach dem Spielstart nur drei Bälle zur Verfügung.

Im Kern ist Shatter ein dreister Breakout-Klon.

Mit etwas Glück purzelt aus einem getroffenen Block ein Bonusgegenstand heraus. Diese spendieren unter anderem einen zusätzlichen oder besonders durchschlagskräftigen Ball – vorausgesetzt, man konnte den Bonusgegenstand rechtzeitig mit dem Schläger einsammeln. Hat man schließlich alle Blöcke eliminiert, geht es in einem neuen Level mit anders angeordneten Blöcken weiter. Obendrein schreibt das Spiel für fast jede Aktion Punkte gut.

Der Feuersturm kostet zwar wertvolle Energie, mit ihm räumt man das Feld aber auch etwas schneller ab.

Mehr Energie!

Dieses simple, an sich bereits suchterzeugende Spielprinzip bohrt der Entwickler Sidhe Interactive weiter auf. Zunächst hinterlässt in Shatter jeder getroffene Block ein paar kleine Energiebälle. Mit dem Schläger eingesammelt, füllen diese nach und nach einen Energiebalken. Ist Letztgenannter vollständig aufgeladen, kann man über eine Taste einen Feuersturm auf die Blöcke niederprasseln lassen und so die Arbeit des Balls unterstützen.

Die Bruchstücke aus gelben Steinen wandern langsam Richtung Schläger.

In späteren Leveln trifft man auf Blöcke mit speziellen Verhaltensweisen. Besonders heimtückische Exemplare taumeln physikalisch korrekt auf den Schläger zu. Bei einem Zusammenstoß verliert man kurzzeitig die Kontrolle über den Schläger. Um das zu vermeiden, weicht man entweder rechtzeitig aus oder aber man aktiviert ein Schutzschild. Dieses knabbert allerdings sukzessive am Energiebalken.

Schaltet man den Schläger in den Saugmodus, zieht dieser alle Gegenstände an.

Volle Saugkraft

Folglich gilt es nicht nur die Flugbahn des Balls im Auge zu behalten, sondern auch möglichst schnell die freigesetzten Energiebälle einzusammeln. Beschleunigen kann man Letzteres, indem man den Schläger in eine Art Staubsauger verwandelt. Das zieht die kleinen blauen Energiebälle zwar rasend schnell an, der Sog wirkt sich aber auch auf die Flugbahn des Balls und alle anderen umherfliegenden Gegenstände aus. Glücklicherweise lässt sich der Schläger auch in einen Ventilator umwandeln, der alle Gegenstände von sich weg bläst. Den Luftstrom kann man so geschickt nutzen, um den Ball im Flug ab- und auf einen ganz bestimmten Block umzulenken.

Bei diesem Bosskampf muss man den Kraken wiederholt ins Auge treffen.

Abschließend gibt es immer mal wieder sogenannte Boss-Kämpfe, bei denen man ein großes Monster mit dem Ball „erschlagen“ muss. Jeder Boss besitzt dabei seine ganze eigene Angriffstaktik.

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Kommentare
Steam
Marcus Moeller (unangemeldet), Samstag, 23. Februar 2013 11:18:36
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Zumindest bei Steam gibt es das Game bisher nicht für Linux.


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Re: Steam
Tim Schürmann, Samstag, 23. Februar 2013 15:54:31
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Auf der Homepage von Shatter einfach rechts auf den "Humble Store" klicken. Man bekommt dann Versionen für alle drei großen Betriebssysteme (Windows, Mac OS X und Linux) - und das gegenüber Steam sogar DRM-frei.


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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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