Das Spiel zum Wochenende: Screencheat

Das Spiel zum Wochenende: Screencheat

Spicken erlaubt

11.11.2017
In einem Ego-Shooter von Samurai Punk sind alle Gegner unsichtbar. Um dennoch einen Treffer landen zu können, muss man im wahrsten Sinne des Wortes hemmungslos spicken. Das wiederum macht diebisch viel Spaß – vorausgesetzt, man findet weitere menschliche Mitspieler.

Screencheat ist im Kern ein klassischer Multiplayer-Ego-Shooter: In knallbunten verwinkelten Arenen versuchen sich bis zu acht Spieler gegenzeitig mit teils kuriosen Waffen zu treffen. Im Gegensatz zur Konkurrenz sind in Screencheat jedoch sämtliche Gegner unsichtbar. Um einen Treffer landen zu können, muss man daher penibel auf die Änderungen in der Umgebung achten und vor allem immer wieder auf die Bildschirme der Gegner linsen.

Durch die knallige Farbgebung weiß man sofort, in welchem Bereich sich welcher Gegner gerade befindet.

Das ist einfacher, als es zunächst klingt: Alle Spieler sitzen gemeinsam vor einem Bildschirm, den Screencheat via Split-Screen-Verfahren in mehrere Bereiche teilt. Man muss folglich nur in die Bildschirmbereiche der Gegner schielen, um ihre jeweilige Position zu bestimmen. Da sich die Gegner im Normalfall ständig bewegen, fällt das Zielen dennoch nicht gerade leicht. Im Gegenzug ist jeder Treffer sofort tödlich.

Der gezielte Schuss hat zwar den Gegner erledigt, durch den Strahl wissen aber andere, wo sich der Schütze gerade aufhält.

Flammenwerfende Kerzenleuchter

Screencheat wartet mit weiteren kuriosen Ideen und vor allem durchgeknallten Waffen auf. So kann man neben einen Automotor, der Plasma-Kugeln verschießt, auch einen explodierenden Teddybären ergattern. Jede Waffe besitzt dabei ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile. So hinterlässt die Donnerbüchse (Blunderbuss) nach einem Schuss eine kleine Rauchwolke, die den aktuellen Standort verrät.

Neben den bunt gestrichenen Wänden sind in der Landschaft zudem markante Landmarken platziert – wie etwa der Tisch links oben oder die Statuen.

Zu Beginn einer Partie dürfen die Teilnehmer das Spielziel festlegen und bei Bedarf ein paar erschwerende Bedingungen einschalten (Mutatoren). Unter den Spielmodi finden sich einige Klassiker, wie etwa das Deathmatch, bei dem man möglichst viele Treffer in einer vorgegebenen Zeit erlangen muss. Screencheat führt aber auch neue Spielmodi ein, wie den „Krimi“ (in der englischen Fassung „Murder Party“ genannt). Dabei muss man einen ganz bestimmten Gegner mit einer vorgegebenen Waffe treffen.

Nachdem man vom Spiel wiederbelebt wurde, darf man sich eine neue Waffe aussuchen – die man dann aber bis zur nächsten Wiederbelebung nicht wechseln kann.

Künstlich intelligent

Wer keine Mitspieler findet, kann dem Computer die Steuerung der Gegner übernehmen lassen. Auf diese Weise lässt sich im Vorfeld etwas trainieren. Findet man weniger als drei weitere Mitspieler, übernimmt der Computer auf Wunsch auch alle weiteren Gegner. Die Spieler können sich dabei vor einem Bildschirm versammeln oder online über das Internet gegeneinander antreten. Im letzten Fall zeigt Screencheat auf jedem Monitor immer die Ansichten aller Teilnehmer.

Einige Arenen befinden sich in den Wolken. Wer versehentlich über die Brüstung springt, stürzt unweigerlich in den Tod.

Die Arenen sind recht bunt gestaltet und besitzen markante Landmarken, an denen man sich orientieren kann. Über Aufzüge, Trampolins und ähnliche Hilfsmittel gelangt man schnell auf höhere Plattformen – und unter Umständen dort direkt in die Arme des Gegners.

In dieser Arena bewegen sich die Vorhänge beim durchlaufen – und könnten so die eigene Position verraten.

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