Das Spiel zum Wochenende: Retro City Rampage DX

Das Spiel zum Wochenende: Retro City Rampage DX

Randale in der Innenstadt

01.08.2015
Die beliebte 3D-Actionspielreihe GTA startete anno 1997 als reines 2D-Spiel in Pixel-Optik. Diese Zeiten lässt das viel beachtete Retro City Rampage DX wieder auferstehen. Seit dem 29. Juli kommen endlich auch Linux-Nutzer in den Genuss der durchgeknallten Autodiebstähle.

Retro City Rampage DX parodiert zahlreiche alte Action- und Automatenspiele, zieht Filme der 1980er Jahre durch den Kakao und nimmt sich dabei auch selbst nicht ganz so ernst. Ähnlich wie im direkten Vorbild Grand Theft Auto steuert der Spieler einen Verbrecher durch die Straßen der fiktiven Stadt Theftropolis City. Als Mitglied einer Gangsterbande muss er unter anderem Autos von unbeteiligten Passanten leihen, eine Bank ausrauben oder eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.

Zum nächsten Einsatz …

Verfolgungswahn

Für jede erfüllte Aufgabe und schlafen gelegten Passanten schreibt das Spiel Punkte gut. Wer dabei besonders fleißig war, darf sich sogar in einer Highscore-Liste auf der Retro City Rampage-Homepage verewigen. Zudem lassen sich Münzen einsammeln oder stehlen, mit denen sich dann wiederum andere nützliche Gegenstände erwerben lassen.

… geht es in der Regel mit geklauten Autos – hier etwa in dem kleinen grünen Flitzer.

Je mehr Chaos der Spieler in der Stadt anrichtet, desto stärker macht er allerdings auch die Polizei auf sich aufmerksam. Der dabei zunächst hinterhergeschickte Streifenwagen lässt sich noch mit einem Bleifuß recht gut abschütteln. Bei mehreren Verfolgern und Straßensperren ist allerdings schon fahrerisches Geschick notwendig. Als wäre die nervige Polizei noch nicht genug, muss sich der Spieler auch noch feindlichen Banden, radioaktiven Klempnern und anderen kuriosen Gegnern erwehren.

Unter anderem muss sich der Spieler gegen die Ninja Turtles wehren.

Klaubacke

Dazu stehen dem Spieler zahlreiche Waffen zur Verfügung. Angefangen von einer einfachen Pistole bis hin zu einem bionischen Arm und einer (Sie lesen richtig) Protonenwaffe gegen Geister. In der Regel muss man die Waffen jedoch erst einmal finden – oder erledigten Gegner abnehmen. Insgesamt verspricht das Spiel über 25 Waffen und Power-Ups. Letztgenannte verpassen der Spielfigur besondere Fähigkeiten. So gibt es etwa spezielle Stiefel, mit denen man schneller als jedes Auto rennen kann.

Auch dieser Banküberfall ist eine Hommage an einen Filmklassiker.

Da ohne diese Hilfe die Fortbewegung zu Fuß recht mühsam ist, sollte man besser eines der herumliegenden Fahrzeuge stehlen. Insgesamt 50 verschiedene Vehikel stehen im Spiel bereit, darunter sogar ein Panzer. Die Boliden können bei der Amokfahrt jedoch schnell Schaden leiden, insbesondere wenn sie ungebremst in eine Straßensperre krachen. Zudem kommt man mit ihnen nur schwer bis gar nicht durch enge Gassen.

Man darf sogar mit einem Panzer die Stadt bombardieren.

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