Das Spiel zum Wochenende: Reprisal

Fazit

Reprisal klaut sichtlich wie spielerisch vom Klassiker Populous [2]. Die Kopie ist Jon Caplin jedoch exzellent gelungen: Die pastellfarbene Pixelgrafik verbreitet besten Retro-Charme und das Spielprinzip macht nach wie vor süchtig. So sieht man sich schnell um Mitternacht „nur noch eine weitere Insel“ mit dem Mauszeiger begradigen. Einzig die monotone Piepsmusik geht trotz Stereoton nach einer Weile ziemlich auf die Nerven.

Mit zuvor gefplanzten Bäumen ...

Wer Populous nicht kennt, muss sich erst daran gewöhnen, dass man den Spielfiguren keine direkten Anweisungen erteilen kann. Den Einstieg erschwert zudem die recht unübersichtliche und mit Symbolen vollgestopfte Benutzeroberfläche. Alte Populous-Hasen sollten sich hingegen sofort heimisch fühlen.

... erreicht man eine effektivere Feuerwalze.

Wer Göttersimulationen mag, sollte Reprisal unbedingt im Browser oder mit der Demo-Version anspielen. Die komplizierte Installation über Adobe AIR lohnt sich, die moderaten 6,50 Euro ist das Strategiespiel auf jeden Fall wert.

Reprisal

Bezugsquelle: http://www.reprisaluniverse.com
Entwickler: Jon Caplin (Electrolyte) und Last17
Lizenz: Kommerziell
Preis: 6,50 Euro
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Adobe AIR

Infos

[1] Projekt-Homepage:
http://www.reprisaluniverse.com

[2] Populous:
http://de.wikipedia.org/wiki/Populous

[3] Reprisal auf Desura:
http://www.desura.com/games/reprisal

[4] Tipp der Woche, Tim Schürmann: „Adobe-AIR-Programme installieren und (manuell) starten“, LinuxCommunity, 14.05.2012:
http://www.linux-community.de/Archiv/Tipp-der-Woche/Adobe-AIR-Programme-installieren-und-manuell-starten

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