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Das Spiel zum Wochenende: ReignMaker

Das Spiel zum Wochenende: ReignMaker

12.07.2014
Frogdice würzt das alte Puzzlespiel Bejeweled mit etwas Echtzeitstrategie und flanscht noch eine kleine Städtesimulation an. Der auf den ersten Blick merkwürdige Mix ist durchaus kurzweilig, besitzt aber auch mit ein paar Macken.

In ReignMaker blickt der Spieler auf ein Spielbrett, auf dessen Felder bunte Spielsteine liegen. Mit der Maus muss er die Positionen von zwei benachbarten Steinen so vertauschen, dass eine Reihe aus mindestens drei gleichen Steinen entsteht. Die so gebildete Reihe verschwindet, woraufhin umgehend neue Steine vom oberen Bildschirmrand nachfallen. Mit diesem einfachen Spielprinzip begeisterte bereits Bejeweld viele Knobelspieler [5]. ReignMaker geht aber noch einen Schritt weiter.

Konnte man eine Reihe aus mindestens drei gleichen Steinen bilden, erzeugt dies einen Schuss, der hoffentlich die angreifenden Skelette trifft.

Sturm auf die Bastille

Wie in einem Tower-Defence-Spiel laufen immer wieder Monster auf das Spielbrett zu. Sobald sie es erreichen, dreschen sie auf dessen Mauern ein. Die wiederum halten den Angriffen nur eine begrenzte Zeit lang stand. Schaffen es die Monster die Mauer einzureißen, ist das Spiel beendet. Glücklicherweise kann man sich gegen die Angriffe wehren: Sobald man eine Reihe aus mindestens drei Steinen zusammengeklickt hat, schießt das Spielbrett mit Energiebällen auf die Monster. Letztgenannte muss man nur oft genug treffen, um sie ins Nirvana zu schicken. Wie oft genau, hängt vom jeweiligen Monster ab.

Konnte man wie hier eine Reihe bilden, fallen die Steine von oben nach.

Die Schüsse feuert das Spielbrett allerdings immer nur dort ab, wo man die Steinreihe bilden konnte. Positioniert man etwa am oberen Spielbrettrand vier gleiche Steine übereinander, schießt das Brett auch nur dort oben vier Salven auf die angreifenden Monster. Die im unteren Bereich langsam auf das Brett zutorkelnden Gesellen bleiben hingegen verschont.

Hat es ein Monster bis zur Wand geschafft, schlägt er auf sie ein und entzieht ihr so Energie. Das Spiel ist beendet, wenn der bunte Energiebalken links unten aufgebraucht ist.

Sammeltrieb

Mit etwas Glück hinterlassen die Monster nach ihrem Ableben ein paar Goldmünzen, die man mit einem Mausklick einkassiert. Wer eine Reihe aus mehr als drei gleichen Steinen bastelt, erhält zudem verschiedene Boni: Beispielsweise hinterlassen fünf Steine in einer Reihe einen neuen Stein mit einem grünen Kreuz. Ein Klick darauf repariert die Schäden am Spielbrett. Weitere Boni erhält man, indem man die vom Spiel vorgegebenen Spezialaufgaben (Quests) annimmt. So darf man etwa für eine Weile ausschließlich Steine mit einem Feuersymbol verwenden.

Derart verschachtelten Spielbrettern erschweren es, an den unteren und oberen Rändern Steinreihen zu bilden.

In späteren Leveln legt ReignMaker dem Spieler weitere Hindernisse in den Weg. Beispielsweise besitzt das Spielbrett keine rechteckige Form mehr, was die Bildung von Reihen erschwert. Häufig legt das Spiel auch einige der Steine in Ketten. Die entsprechenden Steine darf man dann erst wieder mit ihren Nachbarn vertauschen, wenn man mit ihnen zuvor eine Reihe gebildet hat. Des Weiteren rauscht in jedem fünften Level ein dicker Endgegner heran. Der steckt mehr Treffer ein, als die kleinen Monster in den vorherigen Runden.

Im langsam wachsenden Dorf …

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