Schusswechsel in roter Finsternis
Das Spiel zum Wochenende: Red Eclipse
Fazit
Red Eclipse bietet durch und durch Standardkost. Das fängt bei den Waffen an, von denen noch das Schwert am originellsten ist, geht über die Karten bis zu den Spielmodi. Stets wird man das Gefühl nicht los, alles irgendwo schon einmal gesehen zu haben.
Die Grafik ist recht hübsch, aber durchweg auf dem Stand vor fast 10 Jahren. Da helfen auch nicht die vielen und häufig etwas übertrieben eingesetzten Wasser- und Glanzeffekte, mit denen Pfützen eher wie das Zellophanimmitat der Augsburger Puppenkiste wirken. Im Gegenzug geht das Spiel auch auf einem fünf Jahre alten Rechner noch ab wie ein Zäpfchen, selbst in einer hohen Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten. Unter der Haube berechnet die Grafikpracht übrigens eine erweiterte Cube 2-Engine [3].
Die Karten sind teils detailarm, teils liebevoll entworfen. Alle besitzen jedoch einen klugen und fairen Aufbau, echte Gurken befinden sich nicht darunter. Die darin agierenden Bots sind zwar keine Intelligenzbolzen, aber auch nicht dumm wie Dosenbrot. Für ein paar Übungsrunden reichen sie aus.
Unter dem Strich bleibt ein solides und extrem schnelles Actionspiel für Erwachsene ohne echte Highlights.
Red Eclipse
| Bezugsquelle: | http://www.redeclipse.net |
| Entwickler: | Quinton Reeves, Lee Salzman und andere |
| Lizenz: | zlib-Lizenz |
| Preis: | kostenlos |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik |
Infos
[1] Projekt-Homepage: http://www.redeclipse.net
[2] Red Eclipse Wiki: http://sourceforge.net/apps/mediawiki/redeclipse/index.php?title=Main_Page
[3] Cube 2: http://cubeengine.com



