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Das Spiel zum Wochenende: Puzzle Moppet

11.06.2011 Garnet Games greift das alte Sokoban-Prinzip auf und bringt es in die dritte Dimension. Im entstandenen Puzzlespiel schiebt man mit viel Köpfchen und räumlichem Vorstellungsvermögen dicke Kisten über fliegende Rasenflächen.

Einsam und verlassen findet sich ein kleiner, trauriger Junge auf einer über den Wolken schwebenden Rasenfläche wieder. Um den namenlosen Hosenmatz zu retten, muss ihn der Spieler zu einem Portal in Form eines leuchtenden Tornados dirigieren. Den Weg dorthin versperren allerdings einige Hindernisse, darunter Abgründe, Felsspalten und vor allem Kisten. Letzt genannte kann der kleine Held schieben, nicht jedoch ziehen. Drückt man die Kiste in eine Ecke, lässt sie sich folglich dort nicht mehr herausholen. Zudem reicht die Kraft immer nur für eine Kiste, schon zwei direkt hintereinander stehende Exemplare bewegt der kleine Kerl nicht von der Stelle.

Abbildung 1

Abbildung 1: Der Hosenmatz (engl. Moppet) muss zum Tornado auf die gegenüberliegende Seite.

Nutzlast

Die Kisten sind allerdings nicht nur nervende Hindernisse, sondern auch wertvolle Hilfsmittel. In eine Felsspalte geschoben dienen sie beispielsweise als Brücke. Im weiteren Spielverlauf trifft man auf zusätzliche Hindernisse und Gegenstände. So rutschen angestupste Eisblöcke immer gleich bis zur nächsten Wand, Aufzüge transportieren den Jungen auch auf höher gelegene Plattformen, während magische Strahlen die auf ihnen platzierten Kisten nach oben drücken.

Abbildung 2

Abbildung 2: Kisten sind nicht nur Hindernisse …

Abbildung 3

Abbildung 3: … sondern helfen auch beim Überqueren von kleinen Spalten. Um die Schiebeorgie zu vereinfachen, besteht die Insel aus quadratischen Spielfeldern.

Kommt man nicht mehr weiter oder hat man die Kisten in eine ausweglose Position gedrückt, kann man entweder die letzten Züge rückgängig machen oder aber die Insel wieder in ihren Ausgangszustand zurück versetzen lassen. Stürze überlebt der kleine Held auch aus großen Höhen – es sei denn, er plumpst von der Insel in die Wolken. In diesem Fall muss man die Insel noch einmal von vorne in Angriff nehmen. Konnte er hingegen den Ausgang erreichen, zählt das Spiel alle durchgeführten Aktionen zusammen und teilt dann in einer Art Endabrechnung mit, wie gut man die Insel gelöst hat. Je weniger Schritte man gelaufen, Kisten geschoben, Aufzüge benutzt und Tode gestorben ist, desto besser fällt die Bewertung aus. Einmal gelöste Inseln darf man immer wieder erneut betreten, um so vielleicht eine schnellere und bessere Lösung zu finden.

Abbildung 4

Abbildung 4: Nach erfolgreicher Durchquerung erscheint eine kleine Endabrechnung.

Frachtkosten

Puzzle Moppet kostet 10 Euro, eine Demoversion steht prominent auf der offiziellen Homepage bereit [1]. Sie enthält nur einen kleinen Teil der Inseln, eignet sich aber hervorragend, um hinein zu schnuppern. Das heruntergeladene Archiv entpackt man einfach auf der Festplatte, wechselt dann in das entstandene Verzeichnis PuzzleGameTrialVersion und anschließend gleich weiter in den Unterordner bin . Hier startet man schließlich die Datei PuzzelGame.

Abbildung 5

Abbildung 5: Die weißen Eisblöcke rutschen so weit, bis sie irgendwo anstoßen.

Im Hauptmenü entscheidet man sich für den Punkt New Game. Der traurige Junge fällt jetzt in einer kurzen Einleitung auf die erste Insel. Hier sollte man sich zunächst mit der Maus einen kurzen Überblick über die Lage verschaffen. Mausbewegungen schwenken die Kamera, über das Mausrad zoomt man heran und heraus. Die Pfeiltasten oder [w],[a],[s],[d] bewegen den Helden schließlich durch die Landschaft. Kisten schiebt er automatisch vorwärts, mit [u] nimmt man einen Zug zurück, [Entf] startet man eine Karte neu.

Abbildung 6

Abbildung 6: Um eine Kiste zu verschieben, muss man einfach nur gegen sie in die richtige Richtung laufen.

Auf den ersten Inseln geben noch kurze Texteinblenden wertvolle Tipps zur Steuerung und den vorhandenen Gegenständen. Aus dem Augenwinkel sollte man auch später stets die kleinen Dreiecke um den Jungen beobachten. Das größere Dreieck zeigt an, wohin er bei einem Druck auf die Pfeiltaste nach vorne beziehungsweise [w] laufen würde. Durch die frei bewegliche Kamera ist das nicht immer eindeutig.

Abbildung 7

Abbildung 7: Insbesondere in späteren Inseln sollte man immer auch herauszoomen, um so auch entferntere beziehungsweise höher gelegene Plattformen zu entdecken.

Via [Esc] gelangt man immer wieder zum Hauptmenü zurück. Hier kann man später über die Pfeile zu den bereits gelösten Inseln zurückblättern und mit Continue erneut betreten.

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