Das Spiel zum Wochenende: Pudding Panic

Pudding Panic Titelbild

Schreckhafte Götterspeise

14.04.2012
Die Berliner kunst-stoff GmbH setzt einen ängstlichen grünen Wackelpudding in eine schrecklich-schaurige Geisterbahn. Dort darf ihn der Spieler mit viel Köpfchen, Geschick und abgedrehten Waffen wieder herausnavigieren.

In Pudding Panic fährt eine schreckhafte grüne Götterspeise in einem kleinen Wagen unaufhaltsam durch eine Geisterbahn. Durch schnellen und geschickten Tausch von Schienenteilen kann der Spieler das Gefährt in eine andere Fahrtrichtung lenken. Ziel ist dabei natürlich der rettende Ausgang.

Der Pudding fährt einfach immer stur geradeaus. Nur wenn das nicht geht, hält er sich immer rechts.

Angsthasen

Den Weg dorthin erschweren allerlei gruslige Geisterbahnbewohner, darunter verärgerte Hexen und zappelnde Skelette. Kommt ihnen der Wackelpudding zu nahe, erschreckt er sich, dreht mit seinem Wagen auf der Stelle um und flüchtet kurzzeitig in einem Affentempo. Gleichzeitig sinkt dabei sein Mut. Ist dieser gänzlich aufgebraucht, zerläuft er vor Angst und das Spiel ist beendet.

Hier verfolgt eine fiese Hexe den grünen Pudding. Die goldenen Tropfen, die von der Bahn herunterhängen frischen den Mut auf.

Glücklicherweise ist man nicht ganz machtlos gegen die fiesen Gegner. Da sie auf denselben Schienen fahren, kann man sie ebenfalls durch den Austausch der Gleise in eine andere Richtung lenken oder sogar in selbst gebastelten Schleifen einsperren. Darüber hinaus besitzt der Wackelpudding ein paar kuriose Waffen. So bläst er etwa mit einer Partytröte die heranbrausende Hexe vom Gleis, während eine aufgesetzte Papiertüte den Gegner zu Tode erschreckt. Noch nützlicher ist die rasende Ratte, die eigenständig die Bahn entlang flitzt und so auch entfernte Gegner eliminiert. Dummerweise stehen alle diese Waffen nur begrenzt zur Verfügung. Jeder Einsatz kostet eine gewisse Anzahl pinkfarbener Chips, die der Pudding zunächst mühsam von den Gleisen aufsammeln muss.

Um die Fahrtrichtung zu ändern, zieht man einfach ein Bauteil rechts aus der Leiste auf eine Kreuzung.

Gleisbauarbeiten

In späteren Leveln kommen neben den erwähnten Gegnern noch Probleme im Gleisbett hinzu. So muss man erst einen oder mehrere Schalter umlegen, um ein wesentliches Schienenstück herabzulassen. Ein anderes Mal darf man die Verbindungsstücke auf den Kreuzungen nur drehen. Immerhin kann der Pudding nicht entgleisen.

In späteren Leveln bevölkern nicht nur mehrere Gegner die Geisterbahn, man muss auch erst Schalter wie den im Vordergrund umlegen, um zum Ausgang fahren zu können.

Die insgesamt 48 Level sind in vier Geisterbahn-Welten unterteilt. In die nächste Welt gelangt man nur, wenn der Pudding eine bestimmte Anzahl an VIP-Tickets aufsammeln konnte. Von denen liegt in jedem Level immer genau eines – meist in schwierig zugänglichen Bereichen. War man nicht erfolgreich, ist das nicht weiter tragisch: Jeden Level darf man beliebig oft wiederholen.

Pudding Panic erschien bereits vor einem Jahr für das iPad und iPhone, jetzt folgte die Linux-Version. Leider stellt der Entwickler keine Testversion bereit, der Vertrieb erfolgt zudem ausschließlich über die Verkaufsplattform Desura [2]. Einen Einblick in das Spielgeschehen vermittelt das Video auf der Homepage [1].

Die Kreuzungen lassen sich in diesem Level nur drehen, aber nicht austauschen. Die Papiertüte über dem Kopf erschreckt für ein paar Sekunden alle sich nähernden Gegner.

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