Das Spiel zum Wochenende: Potatoman Seeks The Troof

Das Spiel zum Wochenende: Potatoman Seeks The Troof

Springender Kartoffelkopf

24.06.2017
Spieleentwickler Pixeljam steckt eine Kartoffel in eine pixelige, durchgeknallte Welt. Das Ergebnis soll ein „kartoffelosofisches Plattform-Abenteuer“ sein. Tatsächlich herausgekommen ist eher die Lady Gaga unter den Jump-and-Run-Spielen.

Potatoman Seeks The Troof wirkt zunächst wie ein klassisches Jump-and-Run-Spiel: Über die Pfeiltasten lässt der Spieler ein kleines Kartoffelmänchen durch eine arg pixelige Landschaft rennen und springen. Auf ihrem Weg versuchen zahlreiche Gegner und Hindernisse die Kartoffel aufzuhalten. So trifft der knuffige Held etwa auf schießwütige Cowboys, mit tödlichen Nüssen werfende Eichhörnchen oder ziemlich schnell heranbrausende Autos.

Potatoman Seeks The Troof ist ein klassisches Jump-and-Run-Spiel: Während die fliegenden Strohballen nur irritieren sollen, ist die Kollision mit den Kakteen tödlich.

Auf der Suche nach ...

Wie in den meisten Jump-and-Run-Spielen muss der Kartoffelkopf das rechte Ende der Landschaft erreichen. Anschließend geht es in einem neuen pixeligen Level mit frischen Gegnern weiter. Wehren kann sich Potatoman gegen die Angreifer nur durch rechtzeitiges Ausweichen oder Überspringen. Dabei braucht der Spieler vor allem schnelle Reflexe: Jede Kollision kostet die kleine Kartoffel ein virtuelles Leben, von denen wiederum zu Beginn nur sieben Stück zur Verfügung stehen.

Die vielen anderen Kartoffelköpfe in der Stadt sollen den Spieler verwirren. Wer ist hier gleich noch einmal der Held?

Jeder Gegner hat zudem sein ganz persönliches Angriffsverhalten und Reaktionsmuster. So schießt der Cowboy erst, nachdem ihn Potatoman übersprungen hat. Einige Kakteen wachsen hingegen unvermittelt in die Höhe. Während der Spieler in anderen Jump-and-Run-Spielen das Verhalten der Gegner beobachten und dann gezielt ausnutzen kann, verhalten sich die Hindernisse in Potatoman Seeks The Troof erst einmal unauffällig. Erst wenn man sich ihnen nähert, zeigen sie ihr wahres Gesicht.

Die Kakteen scheinen sich nicht überspringen zu lassen …

… der wahren Bibliothek

Entwickler Pixeljam verkauft die Linux-Version von Potatoman Seeks The Troof derzeit ausschließlich im Humble Store für knapp 4 Euro [2]. Zwar ist das Spiel auch bei Steam [3] und auf Itch.io [4] erhältlich, dort gibt es aber ausschließlich die Windows- und macOS-Fassungen. Im Humble Store erhält man zudem nur eine kopierschutzfreie 32-Bit-Version. Diese verlangt zwingend GStreamer 0.10 in der 32-Bit-Fassung. Diese ältere Version bringen aktuelle Distributionen jedoch nicht mehr mit – Canonical hat sie beispielsweise mit Ubuntu 16.10 aus den Repositories geworfen. Ubuntu-Nutzer können sich immerhin mit einem Workaround behelfen und die benötigten Pakete aus einer älteren Ubuntu-Version einspielen:

wget http://fr.archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/universe/g/gstreamer0.10/libgstreamer0.10-0_0.10.36-1.5ubuntu1_i386.deb
wget http://fr.archive.ubuntu.com/ubuntu/pool/main/g/gst-plugins-base0.10/libgstreamer-plugins-base0.10-0_0.10.36-1_i386.deb
sudo dpkg -i libgstreamer*.deb
… sie springen aber hoch, wenn man sich ihnen nähert.

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