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Plith

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Das Spiel zum Wochenende: Plith

30.06.2012 Spieleentwickler Ya2 hat herausgefunden, dass überdimensionale Zahnräder unser Sonnensystem antreiben. Da der Mechanismus jedoch stark an Altersschwäche leidet, muss ihn jemand schnellstmöglich erneuern. Freiwillige benötigen für die Zahnradbastelei allerdings einen kühlen Kopf.

In Plith sitzt der Spieler vor einem mit kleinen Stäben gespickten Brett. Auf zwei der Stäbe stecken ein rotes und ein rotierendes grünes Zahnrad. Diese beiden gilt es miteinander zu verbinden, indem man auf den übrigen Stäben weitere Zahnräder montiert. Am Schluss muss sich auch das rote Zahnrad drehen.

Mit großen und kleinen Zahnrädern gilt es eine Kette vom grünen zum roten Rad zu bauen.

Diese Aufgabe erschweren unterschiedliche Zahnradgrößen, die sich teilweise nur versetzt nebeneinander stecken lassen. Aufgrund der Abstände der Stäbe kann man die kleinsten Zahnräder immer nur neben größere Kollegen setzen, während die besonders großen Zahnräder häufig gleich mehrere Stäbe verdecken.

Die großen Zahnräder überdecken auf diesem Brett mehrere Stäbe.

Bombenstimmung

Einmal platzierte Zahnräder lassen sich zudem nicht wieder entfernen, sondern nur mit einer Dynamitstange wegsprengen. Von diesen nützlichen Hilfsmitteln steht aber dummerweise nur ein begrenzter Vorrat zur Verfügung. Als wäre das alles noch nicht genug, gibt Plith das jeweils nächste Zahnrad fest vor. Mit etwas Pech erhält man eine Weile nur kleine oder große Räder, die man irgendwo auf freien Stangen ablegen oder notgedrungen in die vorhandene Kette einbauen muss. Man kommt daher nicht umhin, die Zahnräder vorausschauend zu verlegen.

Falsch verlegte Zahnräder kann man mit einer Dynamitstange wegsprengen.

Passt man nicht auf, können sich zudem die Zahnräder ineinander verhaken. Blockiert dabei auch das grüne Rad, läuft dieses heiß. Dann hat man nur ein paar Sekunden Zeit, um mit einer Portion Dynamit die Blockade wieder aufzuheben. Im späteren Verlauf kommen noch weitere Hindernisse hinzu. So befinden sich auf einigen Brettern gleich mehrere grüne oder rote Räder, während auf anderen einige der Stäbe hoch und runter fahren. Insgesamt muss man über 100 Bretter mit Zahnrädern bestücken.

Der Fortschrittsbalken über dem grünen Zahnrad zeigt an, wie viel Zeit man noch hat, um die Blockade zu sprengen.

Baumarkt

Plith kostet auf der Homepage seines Herstellers Ya2 moderate 3,99 Dollar, bei Desura 3,49 Euro [1], [2]. Wer das Spiel erst einmal antesten möchte, greift zur Demo-Version. Dazu folgt man auf der Plith-Homepage dem Knopf Free Demo Download und lädt sich dann abhängig vom eigenen System die Datei neben Linux (32 bit) oder Linux (64 bit) herunter. Diese macht man auf der Festplatte ausführbar (beispielsweise indem man sie mit der rechten Maustaste anklickt, Eigenschaften wählt und sie dann auf einem der Register als ausführbar kennzeichnet). Anschließend startet man sie, woraufhin sich ein kleiner Installationsassistent meldet.

Teilweise sind neben dem grünen und roten Zahnrad auch noch weitere Zahnräder vorgegeben. Die baut man entweder mit ein oder sprengt sie weg.

In ihm nickt man die Lizenz ab und wählt dann ein Installationsverzeichnis. In diesem ruft man anschließend das Programm Plith_Demo auf. Sobald man im Hauptmenü ein neues Spiel per New Game in Angriff nimmt, beginnt eine kleine Einführung, die auch die Bedienung vorstellt.

Der kleine Roboter rechts oben führt in die Bedienung ein und hilft bei den ersten Schritten.

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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