Fliegender Rettungsdienst

Das Spiel zum Wochenende: PixelJunk Shooter

Das Spiel zum Wochenende: PixelJunk Shooter

09.08.2014
Double 11 und Q-Games lassen Wasser auf Lava fließen, platzieren drum herum ein paar schießwütige Außerirdische und setzen in dem ganzen Chaos ein paar hilflose Wissenschaftler aus. Richten darf es natürlich wieder einmal der Spieler.

Im PixelJunk Shooter steuert der Spieler ein kleines Rettungsraumschiff durch die Höhlensysteme eines fremden Planeten. Dort warten ein paar hilflose Wissenschaftler auf ihre Rettung. Hat sie der Spieler in den verästelten Gängen gefunden, wirft er eine Art Rettungsanker aus und holt so sie so in sein Raumschiff. Wie der Titel des Spiels dezent andeutet, wird dabei häufig auch noch scharf geschossen.

Mit dem kleinen gelben Raumschiff rechts muss man zunächst die Wissenschaftler einsammeln (untern), dann links die Fledermäuse erledigen und schließlich die weißen Diamenten einsammeln.

Feuer frei

So warten in den Höhlen immer wieder angriffslustige Außerirdische. Sind das zu Beginn nur ein paar Fledermäuse, trifft man im späteren Verlauf auf wesentlich wehrhafteres Getier, wie etwa Lava verschießende Blumentöpfe oder eine überdimensionale Krabbe. Wehren kann man sich immerhin mit dem im Raumschiff eingebauten Raketenwerfer. Der hilft auch gleich noch dabei, verschüttete Höhleneingänge freizusprengen – vorausgesetzt, das Gestein ist entsprechend porös.

Die heiße Lava erhitzt langsam das Raumschiff. Sobald der Balken unten links den roten Bereich erreicht hat, ist der Gleiter zerstört.

Unter der Planetenoberfläche findet man zudem noch kleine Seen, Wasserfälle und Lava-Becken. Dabei gelten stets die physikalischen Gesetze: Abgeschossene Felsbrocken fallen realistisch zu Boden, Wasser fließt durch Öffnungen oder kühlt die brodelnd heiße Lava zu Gestein ab. Umgekehrt kann Lava bestimmte Felssorten auch langsam auflösen und in Lava verwandeln. Im späteren Spielverlauf kommt noch eine schwarze, magnetische Flüssigkeit hinzu.

Die Lava lässt sich mit Wasser in porösen Sandstein verwandeln.

Zuerst die Flüssigkeiten

Als Spieler muss man stets darauf achten, wohin man schießt und wie die Felsbrocken fallen. Die Wissenschaftler könnte man sonst nicht nur versehendlich erschießen, sondern auch zerquetschen oder in heißer Lava verbrennen. Immerhin können sie unter Wasser beliebig lange ausharren.

Mit dem Enterhaken holt man Wissenschaftler an Bord …

Auch das eigene Fluggerät kann beliebig lange unter Wasser bleiben, erhitzt sich jedoch beim Flug über die Lava. Beginnt es irgendwann zu brennen, ist das Spiel erst einmal vorbei und man muss die Rettungsmission von Neuem starten. Man sollte daher möglichst schnell über die Lava hinweg fliegen oder aber in ihr Becken von unten einen Abfluss schießen. Zusätzlich lässt sich das Raumschiff auch in einem Wasserbecken schnell wieder herunterkühlen. Sobald schließlich alle Arbeiter an Bord sind, gilt es schließlich noch den Ausgang zu suchen. Nachdem man diesen erreicht hat, geht es in einem neuen Höhlensystem weiter.

… und greift sich nützliche Artefakte. Dieses hier saugt sich erst in einem See mit Wasser voll …

Ähnliche Artikel

  • Das Spiel zum Wochenende: Beat Hazard Ultra
    Wie hinterhältig und gemeingefährlich die eigene Musiksammlung sein kann, zeigen Cold Beam Games mit einem kleinen Bullet-Hell-Shooter. In ihm bestimmt die Hintergrundmusik die herannahenden Gegnerhorden.
  • Quellcode des Ego-Shooters

    Die Spieleschmiede ID-Software mit dem legendären Kopf John Carmack gibt fast schon traditionell einige Jahre nach der Release den Quellcode ihrer Ego-Shooter-Reihe Doom und Quake frei. Nun ist Doom 3 aus dem Jahr 2004 an der Reihe.
  • Das Spiel zum Wochenende: Sloth Patrol
    Spieleentwickler Traxmaster sperrt ein kleines Raumschiff in einen futuristischen Boxring und drangsaliert es mit riesigen Horden wild um sich schießender Gegner. Was Gamepad-Besitzern Schweißperlen auf die Stirn treibt, bringt Spieler mit Tastatur an den Rand des Wahnsinns.
  • Das Spiel zum Wochenende: Retrobooster
    Der Heckantrieb einer Rakete ist äußerst schwierig zu steuern. Das gilt insbesondere, wenn man umgeben von schießenden Außerirdischen ein paar wehrlose Astronauten retten soll. Nach einer kleinen Eingewöhnungszeit macht das jedoch richtig viel Spaß – vorausgesetzt man ist frustresistent.
  • Das Spiel zum Wochenende: Beacon
    In einem Jump-and-Run-Spiel mit Retro-Charme erkundet ein einsamer kleiner Raumfahrer einen fremden Planeten. Nicht nur die spannend inszenierte Hintergrundgeschichte machen Beacon zu einem wenn auch ziemlich kurzen Geheimtipp.
Kommentare

Tipp der Woche

Schnell Multi-Boot-Medien mit MultiCD erstellen
Schnell Multi-Boot-Medien mit MultiCD erstellen
Tim Schürmann, 24.06.2014 12:40, 0 Kommentare

Wer mehrere nützliche Live-Systeme auf eine DVD brennen möchte, kommt mit den Startmedienerstellern der Distributionen nicht besonders weit: Diese ...

Aktuelle Fragen

Artikelsuche
Erwin Ruitenberg, 09.10.2014 07:51, 1 Antworten
Ich habe seit einige Jahre ein Dugisub LinuxUser. Dann weiß ich das irgendwann ein bestimmtes Art...
Windows 8 startet nur mit externer Festplatte
Anne La, 10.09.2014 17:25, 6 Antworten
Hallo Leute, also, ich bin auf folgendes Problem gestoßen: Ich habe Ubuntu 14.04 auf meiner...
Videoüberwachung mit Zoneminder
Heinz Becker, 10.08.2014 17:57, 0 Antworten
Hallo, ich habe den ZONEMINDER erfolgreich installiert. Das Bild erscheint jedoch nicht,...
internes Wlan und USB-Wlan-Srick
Gerhard Blobner, 04.08.2014 15:20, 2 Antworten
Hallo Linux-Forum: ich bin ein neuer Linux-User (ca. 25 Jahre Windows) und bin von WIN 8 auf Mint...
Server antwortet mit falschem Namen
oin notna, 21.07.2014 19:13, 1 Antworten
Hallo liebe Community, Ich habe mit Apache einen Server aufgesetzt. Soweit, so gut. Im Heimnet...