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Eingeknickt

Das Spiel zum Wochenende: Phlipple

Fazit

Phlipple ist schnell beherrscht, aber nur schwer zu meistern. Um die Kartons zu falten, benötigt man gerade bei den späteren Rätseln ein extrem gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Der Schwierigkeitsgrad steigt genau im richtigen Maße langsam an, zudem darf man so lange überlegen wie man möchte. Auf Dauer nervt allerdings, dass man keine Züge zurücknehmen kann und bei einem Fehler immer wieder von vorne beginnen muss.

Die Grafik ist zweckmäßig und eintönig, worunter häufig auch die Übersicht leidet. Da hilft es nicht besonders, dass sich das Mini-Fenster nicht vergrößern lässt und auf größeren Monitoren den Charme einer Briefmarke hat. Spielerisch bemüht sich Phlipple kaum um Abwechslung, weshalb im späteren Verlauf die Faltorgie relativ eintönig wird.

Abbildung 6: Bei komplexeren Gebilden muss man mangels Überblick erst einmal die Kamera rotieren lassen.

Dennoch setzt man sich immer mal wieder gerne der unverbrauchten Spielidee aus: Dieser eine Karton muss doch einfach irgendwie zu falten sein. Wer in seiner Kindheit gerne Würfel gebastelt hat, Kartons liebt oder einfach eine Vorliebe für Knobelspiele a la Soduko, Shanghai oder Sokoban hat, sollte unbedingt zugreifen.

Phlipple

Bezugsquelle: http://phuzzboxmedia.com/games/phlipple
Entwickler: phuzzboxmedia
Lizenz: GPL v3
Preis: Linux-Version kostenlos, Android-Version ca. 2 Euro
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik
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Wertung: 161 Punkte (4 Stimmen)

Schlecht Gut

Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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