Das Spiel zum Wochenende: Operation Stormfront: Desert Stormfront

Desert Stormfront

Lauer Wüstensturm

20.10.2012
Nachdem Linux-Spieler bereits ein paar Tropeninseln erobern durften, schickt Noble Master Games jetzt kaufwillige Strategen in die Wüste. Dort kämpften sie vornehmlich – Überraschung – um Ölquellen.

Im Nahen Osten zettelt der Iran einen Krieg mit Europäern und Amerikanern an. Die fackeln selbstverständlich nicht lange und schlagen mit schwerem militärischen Gerät zurück. In Operation Stormfront: Desert Stormfront übernimmt der Spieler die Aufgaben eines Kommandanten, der im Auftrag der Europäer und Amerikaner mehrere vorgegebene Missionen erfüllen muss. So gilt es unter anderem bestimmte Gebäude zu erobern, den Gegner schlicht zu überrennen oder einen mehrere Minuten dauernden Angriff auf einen französischen Stützpunkt zu überstehen.

Zunächst nimmt die eigene Truppe den feindlichen Hafen solange unter Beschuss, bis sein Energiebalken komplett geleert ist.

Schwarzes Gold

Ausgangspunkt einer Mission ist stets ein Basislager. Dieses Gebäude produziert auf Befehl neue militärische Fahrzeuge. Die möglichen Fahrzeugtypen reichen dabei von klassischen Panzern, über Raketenwerfern bis hin zu schnellen Aufklärungsfahrzeugen. Jedes Gefährt besitzt seine ganz eigenen Vor- und Nachteile. So haben die Panzer beispielsweise eine erhöhte Durchschlagskraft, sind dafür aber auch relativ langsam. Die Aufklärungsfahrzeuge wiederum erweisen sich als besonders wendig, können dafür aber nur mit leichter Munition zurückschießen.

Anschließend nimmt ihn einer der Humvees ein.

Bei der Überquerung von Flüssen und Seen helfen wahlweise Luftkissenfahrzeuge oder Fähren. Deren Kapazitäten sind jedoch begrenzt, die darin transportierten Fahrzeuge zudem während der Überfahrt wehrlos. Geht die Fähre unter, ist auch ihre teuer produzierte Ladung verloren. Im späteren Verlauf komplettieren noch Schiffe, U-Boote und Flugzeuge die militärische Ausstattung. Sämtliche Wasserfahrzeuge lassen sich allerdings nur in einem Hafen bauen, analog benötigt man für Flugzeuge einen Flughafen. In manchen Missionen besitzt man diese Gebäude schon zu Beginn, in anderen muss man sie erst erobern.

Schließlich produziert der Hafen unter eigener Flagge ein paar Schiffe. Wie ganz links im Kontrollzentrum zusehen, ist die Fähre bereits fertig, das U-Boot noch in Bau.

Zahltag

Jede Produktionsstätte kann nur eine bestimmte Anzahl Fahrzeuge gleichzeitig bauen. Das Zusammenschweißen dauert zudem seine Zeit – große Panzer brauchen länger als kleine Buggys. Darüber hinaus kostet jedes in Auftrag gegebene Gefährt Geld. Das wiederum verdient man mit Ölfeldern. Je mehr man von ihnen besitzt, desto mehr Geld kommt in die Kasse und desto größere und bessere Fahrzeuge darf man in Auftrag geben. Die Ölfelder muss man allerdings erst auf der Karte ausfindig machen und dann auch noch besetzen.

In dieser Mission hat man zunächst Gelegenheit, ein paar Minuten möglichst viele Einheiten zu bauen. Anschließend muss man dann mit dieser Truppe die Basis mehrere Minuten verteidigen.

Hat man schließlich einen kleinen Fuhrpark beisammen, schickt man ihn Richtung Gegner. Dieser darf die gleichen militärischen Fahrzeuge produzieren wie der Spieler. Man sieht folglich auf einen Blick, ob man dem Gegner gewachsen ist oder doch besser schnell den Rückzug antreten sollte (Stein-Schere-Papier-Prinzip).

Hier müssen ausnahmsweise einmal die Franzosen ihre Stellung verteidigen.

Neben den in einer Kampagne zusammengefassten Einzelspielermissionen kann der Spieler auch gegen Freunde im Netzwerk antreten. Wer in der Mittagspause kurz in die Wüste entschwinden möchte, lässt sich im Skirmish-Modus eine Mission nach dem Zufallsprinzip generieren.

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