Hüpfende Sprengmeister
Das Spiel zum Wochenende: OpenClonk
Fazit
Die Karten sind durchweg intelligent und abwechslungsreich gestaltet, fast jede bietet eine andere Aufgabe. Da fällt es gar nicht weiter auf, dass es (noch) keine zusammenhängende Hintergrundgeschichte gibt und sich das Spiel mitten in der Entwicklung befindet. Wer Worms und Jump and Runs mag, sollte sich OpenClonk unbedingt anschauen – auch wenn die Grafik veraltet und eher zweckmäßig wirkt. Es dauert zudem eine Weile, bis man die Steuerung beherrscht und weiß, wie man welche Gegenstände und Waffen am besten einsetzt.
Besonders viel Spaß macht OpenClonk mit mehreren realen Spielern vor einem Bildschirm. Der offizielle Internetserver war in unseren Tests allerdings (noch) gähnend leer, man muss folglich derzeit noch im Bekanntenkreis um Mitspieler buhlen.
Eigene Karten kann man sich übrigens mit den Clonk Development Tools for Eclipse (C4DT) basteln – vorausgesetzt man ist leidensfähig genug, sich in dieses Werkzeug einzuarbeiten. Auch bei der Weiterentwicklung kann man mithelfen, eine erste Anlaufstelle dafür bietet das Forum [5].
OpenClonk
| Bezugsquelle: | http://www.openclonk.org |
| Entwickler: | OpenClonk Team |
| Lizenz: | ISC license und Creative Commons |
| Preis: | kostenlos |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik |
Infos
[1] Projekt-Homepage: http://www.openclonk.org/
[2] Clonk: http://www.clonk.de/
[3] Sportart Parkour: http://de.wikipedia.org/wiki/Parkour
[4] C4DT: http://wiki.openclonk.org/w/Developing_Content_with_Eclipse
[5] OpenClonk Forum: http://forum.openclonk.org/forum_show.pl



