Sterntaler

Installation

Ursprünglich wurde Oolite von Giles Williams für Mac OS X in der Programmiersprache Objective-C entwickelt. Daher leitet sich auch der Name ab: Object Oriented Elite. Viele Distributionen bringen Oolite in ihren Repositories mit. Dabei handelt es sich vielfach um die letzte stabile Version aus dem Jahr 2006. Die aktuelle Testversion 1.73.4 ist laut Homepage jedoch „schneller, schöner, stabiler und benötigt weniger Speicher“. Die Entwickler empfehlen daher ausdrücklich zur Testversion zu greifen. Sie steht im Downloadbereich als fertiges Paket zur Verfügung, dessen Installation allerdings etwas ungewöhnlich abläuft.

Fremde Planeten, wie hier Zaonce, bieten lukrative Handelsmöglichkeiten.

Sobald die Datei auf der Festplatte weilt, verwandelt man sie in eine ausführbare Datei (in der Regel über die das Kontextmenü der rechten Maustaste in ihren Eigenschaften). Anschließend ruft man das Programm auf und beantwortet seine erste Frage mit der Eingabetaste. Damit löst es über den Autopackage-Mechanismus automatisch alle benötigten Abhängigkeiten auf und installiert Oolite. Das Spiel startet man schließlich über den Eintrag im Anwendungsmenü oder alternativ in einem Terminalfenster per oolite.

Der Einstieg in den Elite-Klon gestaltet sich jedoch alles andere als einfach. Ein Schritt-für-Schritt-Tutorial findet sich im Internet nur noch versteckt in einer veralteten, aber dennoch weiterhin lesenswerten Fassung. Die übrige Dokumentation besteht aus dem bereits erwähnten Wiki, das mehr als eine Art Referenzhandbuch dient. Da Oolite fast sämtliche Tasten der Tastatur in Beschlag nimmt, sollten Neulinge unbedingt die Tastaturbelegung ausdrucken und neben den Bildschirm legen.

Fazit

Oolite fängt den Charme seines Vorbildes gut ein, wer Elite kennt, wird sich sofort heimisch fühlen. Die Grafik ist ordentlich gelungen, aber nicht überragend. Aufgrund seiner Komplexität und des Simulationscharakters ist Oolite kein Spiel für zwischendurch. Es verlangt nicht nur eine langwierige Einarbeitung, auch der Handel mit fremden Rassen nimmt viel Zeit in Anspruch. Unter dem Strich bietet Oolite damit eine ideale Ablenkung an langen, verregneten Winterabenden.

Bezugsquelle: http://www.oolite.org
Lizenz: GPL
Preis: kostenlos
Voraussetzungen: Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Beschleunigung, 400 MHz Prozessor und 256 MB Hauptspeicher genügen bereits.

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Kommentare
Donauwalzer
Wolfgang Völker, Samstag, 05. Dezember 2009 15:52:16
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Hallo Tim,

hatte Elite auf dem C64. War mein erstes Computerspiel.

Gibt es in Oolite noch den Donauwalzer beim Andocken?


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Re: Donauwalzer
E.L.I.T.E. (unangemeldet), Samstag, 13. Februar 2010 20:43:09
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Ja gibt es, kannst du mit [s] an & aus schalten. :)


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