Die Spielregeln in Crates sind simpel: Mit den Pfeiltasten stößt man eine kleine rote Kiste in die entsprechende Richtung. Sie rutscht automatisch solange weiter, bis sie auf irgendein Hindernis trifft. Erst nachdem die Kiste dort stoppt, darf man sie erneut anschieben. Auf diese Weise gilt es zunächst alle auf dem Bildschirm verteilten, grünen Kisten einzusammeln und dann abschließend einen mit Exit beschrifteten Klotz zu treffen. Hat man das geschafft, geht die ganze Prozedur in einem neuen Level und einem etwas schwierigeren Hindernisparcours von vorne los.
Blockade
In den meisten Fällen bestehen die Hindernisse aus einfachen starren Steinblöcken. Hinzu kommen mal mehr und mal weniger gemeine Kollegen. So gibt es beispielsweise Kisten, die sich ein paar Sekunden nach der ersten Berührung wie eine Zeitbombe in die Luft sprengen. Offene Kisten lenken die schlitternde rote Kiste in eine andere Richtung oder verwandeln sich nach dem Hindurchflutschen in einen Steinblock.
Andere Klötze wuseln munter im Level herum und stehen somit meist dann im Weg, wenn man sie nicht gebrauchen kann. Magnetische Würfel wiederum stoßen die rote Kiste ab oder heften sich dieser sogar an. Darüber hinaus gibt es noch Teleporter, Würfel mit denen man andere fernsteuern kann und sogar Kisten, denen man ein Bewegungsmuster einprogrammieren darf.
Nirwana
Im Gegensatz zu vielen anderen Knobelspielen gibt es in Crates keine Barrieren oder ein begrenztes Spielfeld. Teilweise stehen noch nicht einmal besonders viele Hindernisse herum. Die größte Gefahr lauert stattdessen im Nichts: Rauscht die rote Kiste beim Rangieren versehentlich über den Bildschirmrand hinaus, muss man den Level noch einmal von vorne beginnen. Folglich will jeder Tastendruck wohl überlegt sein.
Einmal gelöste Level darf man jederzeit noch einmal in Angriff nehmen. Die effizientesten Lösungswege sollte man tunlichst im Hinterkopf behalten: Wer besonders fix alle zu einer Mission zusammengefassten Level gemeistert hat, darf sich in einer Highscore-Liste verewigen.




