Das Spiel zum Wochenende: Null Divide+

Startrampe

Null Divide+ stellt der Entwickler MTMB Studios kostenlos auf seiner Homepage bereit [1]. Dort klickt man im oberen Bereich den Link Linux v1.0 an. Damit landet man beim Sharehoster Mediafire, wo man die Datei NullDividePlux_Linux_1.0.zip über die große grüne Download-Schaltfläche herunterlädt. Eine vertrauenswürdigere Quelle gibt es leider nicht.

Die Bonusgegenstände verstecken sich häufig in Seitengängen.

Nach dem Entpacken des ZIP-Archivs muss man über den Paketmanager eine Java Laufzeitumgebung (JRE) installieren. Das Suchwort Java sollte ein passendes Ergebnis zu Tage fördern. Anschließend öffnet man ein Terminal und startet dann das Spiel mit dem Befehl java -jar NullDividePlus.jar.

Gegen diese Windmaschinen kommt man nur mit dem Booster an.

Fazit

Retro ist modern, Pixelgrafik en vogue. Auch Null Divide+ von den MTMB Studios läuft diesem Trend hinterher. Die Entwickler machen dabei fast alles richtig: Die Steuerung ist schnell erlernt, die abwechslungsreich aufgebauten Level laden zum Erkunden ein, die Suche nach den Bonusgegenständen motiviert und der Schwierigkeitsgrad steigt genau im richtigen Maße an. Die Entwickler haben sich zudem sichtlich um Abwechslung bemüht.

Eine Berührung mit der roten Barriere kostet einen Lebenspunkt.

Den guten Eindruck vermiesen jedoch immer wieder kleine Unzulänglichkeiten. So ist die Piepsmusik zwar „Retro“, zerrt aber schon nach kurzer Zeit an den Nerven. Betritt man einen Abschnitt später erneut, sind die zuvor abgeschossenen Roboter plötzlich wieder da. Die Level sind aus den immer gleichen Bausteinen zusammengesetzt, was schnell eintönig wird und zudem die Orientierung erschwert.

Wer alte Arcade-Spiele in Retro-Optik mag, sollte Null Divide+ jedoch unbedingt anspielen. Dafür sollte man sich aber mehr Zeit als eine Mittagspause nehmen: Bis man einen Level gelöst hat, ist die schon längst vorbei.

Null Divide+

Bezugsquelle: http://mtmbstudios.wordpress.com/games/null-divide/
Entwickler: MTMB Studios
Lizenz: Eigene, Freeware (Closed-Source)
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

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