Das Spiel zum Wochenende: Not a Hero

Das Spiel zum Wochenende: Not a Hero

Kein Held

01.07.2017
Bürgermeister wird natürlich nur, wer für Ethik, Verantwortung und jede Menge Geballer steht. Für letzteres sorgt natürlich ein ehemaliger Profikiller. Der dabei entstehende Wahlkampf ist ein ziemlich brutales Gemetzel, das sich allerdings selbst nicht ganz ernst nimmt.

Ein lilafarbener Hasen-Mensch namens Bunnylord reist extra aus der Zukunft an, um in einer Großstadt für das Bürgermeisteramt zu kandidieren. Um seiner Kampagne etwas Auftrieb zu verleihen, heuert er den früheren Profi-Killer Steve an. Der soll mit seiner Waffe in der Stadt für Ordnung sorgen – denn darauf stehen schließlich die Wähler.

Not a Hero sieht aus wie ein normales Jump-and-Run-Spiel …

2¼D-Grafik

Im Actionspiel Not a Hero rennt, rutscht und schießt sich Steve durch zahlreiche Gebäude der Stadt.
Der Spieler blickt dabei wie in einem Jump-and-Run-Spiel von der Seite auf das Geschehen. Über die Pfeiltasten steuert er Steve durch ein mit bösen Buben gespicktes Haus. Diese Gegner muss er in der Regel allesamt mit seiner Waffe umnieten. Dummerweise schießen die Gangster zurück – und zwar sobald sie Steve entdecken. Schon wenige Treffer genügen, um den Helden ins Jenseits zu befördern. Immerhin darf Steve hinter Maschinen, Kisten und Vorsprüngen in Deckung gehen. Um allerdings schießen zu können, muss er diese Deckung explizit wieder verlassen.

… in dem der Held nicht springen, dafür aber extrem scharf schießen kann.

Die Waffe von Steve fasst nur ein paar Schuss. Sind die abgefeuert, muss er nachladen. Das dauert zwar nur wenige Sekunden, im Gefecht könnte das aber schon zu lang sein. Des Weiteren kann Steve eine kurze Passage rutschen. Damit weicht er – zumindest für einen Moment – dem Kugelhagel aus, bewegt sich etwas schneller und kann so die Gegner überraschen.

Hier sucht Steve Deckung hinter dem Vorsprung. Dort können ihn keine Kugeln der Gegner treffen.

Ballerorgie

Einige Bereiche des Gebäudes sind durch Türen versperrt, die man erst über Schalter öffnen muss. Glasscheiben tritt Steve hingegen einfach ein. Im Laufe des Spiels schließen sich der blutigen Wahlkampagne weitere „Nicht-Helden“ an, die ganz unterschiedliche Fähigkeiten und Waffen mitbringen. Während beispielsweise Cletus mit der Schrotflinte einen recht breit gefächerten Schaden anrichtet, schwingt Ronald einen dicken Hammer.

Mit etwas Anlauf kann man durch die Scheiben springen.

Entwickler Roll7 verkauft Not a Hero für knapp 13 Euro auf Steam [2], im Humble Store [3] und auf Gog.com [4]. In den beiden letztgenannten Online-Shops erhalten Käufer eine kopierschutzfreie Version. Wer im Humble Store ordert, bekommt zusätzlich noch einen Key, mit dem er das Spiel auf Steam freischalten kann. In jedem Fall liegt Not a Hero sowohl als 32-, als auch 64-Bit-Version vor. Derzeit ist das Spiel zudem auf Steam noch Teil der Sonderaktion Steam Summer Sale, in dem das Actionspiel lediglich 3,24 Euro kostet.

Diese Tür öffnet sich erst, nachdem man ein paar Sekunden vor dem Schalter gestanden hat.

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