Das Spiel zum Wochenende: Non Flying Soldiers

Fazit

Non Flying Soldiers erinnert frappierend an eine Mischung aus Lemmings und Angry Birds, wartet aber auch mit eigenen Ideen auf. So überraschen die Entwickler immer wieder mit neuen Hindernissen, heimtückischen Fallen und kuriosen Objekten.

... wenn man die Kamera kippt.

Da ist es doppelt schade, dass die Steuerung insbesondere der Kameraperspektive ziemlich fummelig geraten ist. Des Weiteren fällt die genaue Platzierung der Gegenstände schwer: Es genügt schon, ein Sprungbrett ein paar Millimeter zu weit nach oben aufgestellt zu haben, damit der Vogel daran vorbei und in sein Verderben läuft. Der Schwierigkeitsgrad steigt zudem recht rasch an, selten schafft man einen Level direkt auf Anhieb. Non Flying Soldiers lebt somit letztendlich auch vom Experimentieren und Ausprobieren.

Nichtsdestotrotz erzeugt das Spielprinzip schnell ein „das muss doch zu schaffen sein“ Gefühl. Die Abzeichen und Münzen motivieren zudem, auch bereits gelöste Missionen noch einmal in Angriff zu nehmen. Das Denkspiel ist damit der ideale Zeitvertreib für lange Winterabende und ausgewiesene Tüftler. Die günstigen fünf Euro ist das Spiel in jedem Fall wert – auch wenn es ein paar Level hätten mehr sein dürfen.

Non Flying Soldiers

Bezugsquelle: http://www.blueshadowgames.com/nonflyingsoldiers_pc.html
Entwickler: Blue Shadow Games
Lizenz: Kommerziell
Preis: ca. 5 Euro
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, mindestens Prozessor der Klasse Intel Core Duo mit 1,8 GHz und 1 GB Hauptspeicher

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