Wir sind die Roboter
Das Spiel zum Wochenende: Nikki and the Robots
Fazit
Nikki kann nur springen, laufen, Gegenstände verschieben und Computer-Terminals benutzen. Durch die verschiedenen Fähigkeiten der Roboter fallen diese Einschränkungen jedoch kaum auf. Die Bedienung geht leicht von der Hand, Nikki springt präzise und die dudelige Automatenmusik macht Laune. Der langsam ansteigende Schwierigkeitsgrad des Story-Modus kommt Gelegenheitsspielern entgegen.
Nikki and the Robots bietet aber auch keine echten Highlights. Retro-Grafik ist derzeit angesagt und auch die meisten anderen Spielelemente, wie die Schalterrätsel oder das Kistenschieben, kennt man bereits aus Konkurrenztiteln. Darüber hinaus wiederholt sich alles recht schnell: Springen, Roboter steuern und Schalter betätigen vor fast immer gleicher Kulisse – für die zweite Episode wäre etwas mehr Abwechslung wünschenswert.
Durch die Roboter agiert man zwangsweise an verschiedenen Stellen im Level gleichzeitig. Da sich diese aus den immer gleichen Kacheln zusammensetzen, benötigt man mitunter einen recht guten Orientierungssinn. Hin und wieder entstehen auch leichte Frustmomente, beispielsweise wenn ein Roboter gerade eine Kiste nicht so verschieben will, wie man selbst.
Unter dem Strich ist Nikki and the Robots ein nettes kleines Jump-and-Run-Spiel, an dem Genre-Liebhaber nicht vorbeikommen – erst recht, da man für den Story-Modus zahlen darf, was man möchte. Aber auch Gelegenheitsspieler sollten unbedingt mal die kostenlose Fassung anspielen.
Nikki and the Robots
| Bezugsquelle: | http://joyridelabs.de/game/ |
| Entwickler: | Joyride Laboratories GbR |
| Lizenz: | LGPL, CC-BY-SA, Kommerziell |
| Preis: | Basisspiel kostenlos, Story-Modus (noch) beliebig |
| Voraussetzungen: | Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik |
Infos
[1] Projekt-Homepage:
http://joyridelabs.de/game/
[2] Nikki kaufen („pay what you want“):
http://buy.joyridelabs.de/



