Das Spiel zum Wochenende: Neon Drive

Das Spiel zum Wochenende: Neon Drive

Spurwechsel

27.05.2017
Einen schicken Rennwagen führt man natürlich mit durchgedrücktem Gaspedal aus. Der fröhlichen Fahrt stehen allerdings in einem Geschicklichkeitsspiel vom Entwickler Fraoula einige lästigen Hindernisse entgegen. Nachdem man denen ausgewichen ist, braucht man anschließend eine neue Tastatur.

In Neon Drive steuert der Spieler einen Rennwagen über eine futuristische vierspurige Straße. Auf der liegen immer wieder in kurzen Abständen fiese Hindernisse, denen der Spieler mit den Pfeiltasten im richtigen Moment ausweicht. Bremsen kann man nicht, der eigene Bolide düst immer mit gleichbleibend hoher Geschwindigkeit unaufhaltsam dem Horizont entgegen.

In Neon Drive muss man einfach den Hindernissen ausweichen. In diesem Fall den Plattformen auf der Straße.

Ausweichmanöver

Kollidiert man mit einem Hindernis, verlangsamt sich das Geschehen für einen kurzen Moment. Bei einer zweiten Karambolage ist die Fahrt jedoch umgehend beendet. Dann muss man die komplette Straße wieder von vorne in Angriff nehmen. Ziel ist es, möglichst lange den Hindernissen auszuweichen und so schließlich bis an das Ende der Straße zu gelangen. Insgesamt bietet das Spiel sieben verschiedene Rennstrecken, die das Spiel als Level bezeichnet. Diese sind jeweils noch einmal mit Checkpoints in mehrere Abschnitte unterteilt. Sobald man einen solchen Checkpoint passiert hat, darf man netterweise nach einer Kollision dort weitermachen.

Neon Drive bietet futuristische Rennstrecken, die aus unzähligen Neon-Röhren zu bestehen scheinen.

Bereits von Beginn an darf man in jedem Level antreten. Je höher die Level-Nummer, desto schwieriger ist allerdings auch der Hindernisparcours. Jeder Level besitzt zudem drei verschiedenen Schwierigkeitsstufen, von denen man sich eine aussuchen muss. In jedem Fall sehen die futuristischen Landschaften aus, als bestünden sie aus leuchtenden Neon-Röhren oder seien einer Disko aus den 1980er Jahren entsprungen. Hin und wieder wechselt zudem die Perspektive. So schwenkt die Kamera im ersten Level nach einer Weile in die Vogelperspektive, was wiederum das Fahrgefühl verändert.

In der Stadt blickt man von oben auf das Geschehen und muss den Autos ausweichen.

Kostspieliger Bolide

Entwickler Fraoula bietet sein Spiel für 10 Euro auf Steam [2] und im Humble Store [3] an. Wer im letztgenannten Online-Shop kauft, erhält neben einer kopierschutzfreien Fassung auch einen Key, mit dem er das Spiel auf Steam freischalten kann. Des Weiteren ist Neon Drive noch dieses Wochenende Teil der Sonderaktion Humble Indie Bundle 18 [4]. Dort bekommt man gleich mehrere Spiele für einen frei wählbaren Betrag. Neon Drive gibt es allerdings erst, wenn man mindestens den von allen bisherigen Käufern gezahlten Durchschnittspreis überweist. Zum Redaktionsschluss lag dieser bei knapp 6,60 Euro und somit noch unter dem Normalpreis. Auch bei der Sonderaktion erhalten Käufer eine kopierschutzfreie Fassung und einen Steam-Key. In jedem Fall liegt Neon Drive sowohl als 32- als auch 64-Bit-Version vor.

Je höher der Level, desto enger sind die Hindernisse platziert.

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