MotoGT knüpft an klassische 2D-Rennspiele der frühen 90er Jahre an. Aus der Vogelperspektive steuert man ein MotoGP-Zweirad über derzeit zehn optisch wie spielerisch abwechslungsreiche Rennstrecken. Nervende Gegner darf man von der Strecke drängeln, während unterschiedliche Wetterbedingungen und Tageszeiten das Rennfahrerleben erschweren. Wer mit der Bande kollidiert oder von einem Konkurrenten über den Haufen gefahren wird, darf nach einer kurzen, aber gemeinen Zwangspause wieder auf sein Rad steigen und weiterfahren.
Die Steuerung könnte einfacher nicht sein: Mit den Pfeiltasten gibt man Gas, bremst und lenkt. Dennoch braucht es seine Zeit, bis man das etwas behäbig reagierende Zweirad unter Kontrolle hat.
Obwohl dies alles genau die richtigen Zutaten für einen launigen Mehrspielermodus wären, darf man derzeit nur gegen computergesteuerte Fahrer antreten. Diese kennen immerhin verschiedene Schwierigkeitsgrade, fahren glücklicherweise nicht alle hintereinander auf einer Linie und rempeln sich schon einmal gegenseitig von der Fahrbahn.
Meisterklasse
Für Langzeitmotivation sorgt der Karrieremodus. In ihm gilt es eine komplette Motorrad-Weltmeisterschaft zu absolvieren. Wie beim realen Vorbild gliedert sich ein virtuelles Rennwochenende in drei Teile: Zunächst darf man im Practice-Modus die Strecke beliebig lange erkunden. Anschließend hat man im Qualifying drei Runden, um eine möglichst gute Rundenzeit zu erfahren. Diese entscheidet schließlich über die Startposition im eigentlichen Rennen: Nur wer im Qualifying schneller als alle anderen Computer-Gegener war, steht auf der Pole Position.
Für ein schnelles Spiel zwischendurch gibt es den Quickrace-Modus. In ihm wählt das Spiel zufällig eine Strecke, auf der dann der Spieler drei Runden lang gegen 15 andere computergesteuerte Fahrer um den Sieg kämpft.
MotoGT stammt aus der Feder des Spaniers Pablo Novara. Die im Moment vorliegende, vierte BETA-Version lässt noch ein paar geplante Funktionen vermissen. So hat man zwar die Wahl zwischen verschiedenen Motorradmodellen, die aber alle ein identisches Fahrverhalten aufweisen. Darüber hinaus fehlen noch fünf weitere Strecken und es gibt noch keine Unterstützung für Breitbildmonitore.



