Klaubacken

Nur mit Dampf

Pocketwatch Games verkaufen Monaco über Steam [2] und ihre eigene Homepage [1]. Eine einzelne Lizenz ist ab 15 Dollar zu haben. Wer gleich vier Lizenzen abnimmt, bekommt eine davon geschenkt.

Die Linux-Version besitzt allerdings gleich zwei Haken: Wer zusammen mit seinen vier Freunden über das Internet einen Einbruch begehen möchte, muss zwangsweise Steam nutzen. Die über die Homepage verkaufte Fassung enthält dazu direkt den beziehungsweise die notwendigen Steam-Keys. Des Weiteren sind Spiele über das LAN nur unter Windows möglich. Immerhin gibt es auch noch einen Mehrspielermodus, bei dem alle Spieler gemeinsam vor einem Monitor sitzen.

Die Einzelspielerkampagne besitzt eine kleine Hintergrundgeschichte, die solche Zwischensequenzen vorantreiben.

Bei der Linux-Version handelt es sich übrigens um die erweiterte Fassung, bei der die Entwickler alle Aufgaben und Level anhand von Spieler-Rückmeldungen optimiert und umgebaut haben. Wer mag, darf aber auch auf den ursprünglichen Karten spielen.

Fazit

Insbesondere mit mehreren Spielern ist Monaco eine Mordsgaudi. Der Einbruch erfordert taktisches Vorgehen, gute Absprachen und bei Tänzen durch die Laserstrahlen eine Portion Geschicklichkeit. Der Adrenalinpegel steigt unaufhaltsam, wenn sich eine Wache nähert, der eigene Dieb aber das Schloss noch nicht ganz geknackt hat. Häufig gibt es sogar mehrere Lösungsmöglichkeiten beziehungsweise Wege zum Ziel.

Dank der Pixelgrafik sind manche Räume extrem unübersichtlich. Gerade wenn der Spieler auch noch unter Zeitdruck und Hektik steht, fällt die Orientierung schwer.

Monaco ist allerdings auch bockschwer. Wer stirbt, ist unmittelbar aus dem Rennen, im Einzelspielermodus muss man den kompletten Einbruch von vorne beginnen. Die knuffige und mitunter sogar witzige Pixelgrafik erscheint zudem häufig matschig und unübersichtlich. Durch das stark eingeschränkte Sichtfeld erfährt man häufig nicht, wo Wachen herumstehen beziehungsweise herumlaufen. So läuft man nach dem Öffnen einer Tür immer mal wieder einer Wache direkt in die Arme.

Abschließend ist das Spiel alles andere als gewaltfrei. Die im Einzelhandel erhältliche DVD-Box hat die USK ab 12 Jahren freigegeben. Apropos DVD-Box: Die enthält nur die Windows-Version, Linux-Spieler müssen Monaco daher online kaufen.

Monaco - What's Yours Is Mine

Bezugsquelle: http://www.monacoismine.com/
Entwickler: Pocketwatch Games
Lizenz: Kommerziell
Preis: Einzellizenz: 15 Dollar, 4 Lizenzen 45 Dollar (auf Steam 14 Euro respektive als Viererpack 42 Euro)
Voraussetzungen: Halbwegs aktuelle Linux-Distribution, 2 GByte Hauptspeicher, 500 MByte Festplattenspeicher

Infos

[1] Projekt-Homepage:
http://www.monacoismine.com/l

[2] Monaco auf Steam:
http://store.steampowered.com/app/113020/

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