Das Spiel zum Wochenende: Mind – Path to Thalamus

Fazit

Mind – Path to Thalamus möchte die Geschichte eines verzweifelten Vaters erzählen, der seine Tochter verliert. Das gelingt dem Spiel jedoch nur eingeschränkt: Die einsamen futuristischen Landschaften visualisieren zwar die Gefühle und Erlebnisse des Vaters äußerst gut. Die jedoch nur in homöopathischen Dosen erzählte Geschichte reißt den Spieler jedoch nur recht kurz am Anfang mit. Wirklich eintauchen in die Erzählung kann man somit nur selten. Damit verkommt das Spiel zu einer Aneinanderreihung von hübschen, aber auch wirren Fantasielandschaften.

Spiegel und die von ihnen erzeugten Lichtreflexionen spielen in Mind – Path to Thalamus eine wichtige Rolle.

Die extrem simplen Rätsel wirken zudem aufgesetzt und wiederholen sich. So muss man immer wieder über schmale Pfade laufen, Spiegel einfach nur umdrehen und kleine Bälle an den richtigen Stellen platzieren. Wer genau die Landschaft beobachtet, hat ohne viel Gehirnschmalz nach spätestens vier Stunden die komplette Welt gesehen. Mind – Path to Thalamus richtet sich damit vorwiegend an alle, die gerne futuristische, schön gestaltete Landschaften erkunden. Diese können für den Sonderpreis von knapp 2 Euro zugreifen. Alle anderen sollten besser zu Konkurrenztiteln greifen, wie etwa Firewatch.

Mind – Path to Thalamus

Bezugsquelle:  http://pantumacabarcelona.com/portfolio/mind-path-to-thalamus/
Entwickler: CoreCode
Lizenz: Kommerziell
Preis: 8,99 Euro (Steam / Humble Store), 7,69 Euro (Gog.com)
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik, Prozessor der Klasse Core 2 Duo E4300 mit 1.8 GHz oder besser, mindestens 2 GByte Hauptspeicher, Grafikkarte ab Klasse GeForce 7600 GS

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