Das Spiel zum Wochenende: Meka-On (メカ-ON)

Das Spiel zum Wochenende: Meka-On (メカ-ON)

Angriff der weißen Kisten

15.07.2017
Spieleentwickler Nihilocrat drückt einem Roboter ein Schwert in die Hand und wirft ihn in eine Arena mit angriffslustigen Kollegen. Herausgekommen ist dabei ein kurzweiliger „run-and-gun-and-sword-and-weeb-and-zoom-boom-fwoosh mecha brawler“.

In メカ-ON!, ausgesprochen Meka-On, steuert der Spieler einen finster drein blickenden Roboter. Dieser steht in einer kleinen runden Arena, in die das Spiel immer wieder mehrere futuristische wie angriffslustige Gegner beamt. Glücklicherweise ist der Held mit einem grünen Schwert ausgestattet, das er den Angreifern im Nahkampf über ihre weißen Blechhüllen ziehen kann. Darüber hinaus lassen sich mit dem Schwert Geschosse der Gegner abwehren beziehungsweise zerstören. Zusätzlich besitzt der Roboter eine Pistole, die vor allem bei Fernangriffen gute Dienste leistet.

Der blaue große Held in der Mitte muss mit seinem grünen Schwert die Armada aus weißen Angreifern zerstören.

Roboter mit Schwert

Die Angreifer setzen jeweils ganz unterschiedliche Angriffstaktiken ein. Während einige kleine weiße Roboter Geschosse abfeuern, stürzen sich andere mit einem Speer bewaffnet auf den Helden. Vor zu vielen Angreifern kann der Roboter mit einem Mini-Raketenantrieb schnell flüchten. Allerdings kann der Spieler immer nur kurzzeitig Schub geben, die Reichweite ist folglich begrenzt. Jede Aktion heizt den Roboter zudem auf. Bei einer Überhitzung kann der Held nicht mehr schießen und seinen kleinen Raketenantrieb verwenden, aber immerhin noch weiterhin sein Schwert schwingen. Der Roboter kühlt automatisch langsam ab, wenn er keine Aktionen mehr ausführt.

Wenn die Darstellung derart „verpixelt“, haben die Gegner einen Treffer gelandet.

Konnte der Held alle Angreifer eliminieren, setzt das Spiel ein paar neue Gegner in die Arena. Ziel ist es, möglichst viele dieser Angriffswellen zu überstehen. Dabei nehmen im Laufe der Zeit die Anzahl der Gegner zu. Damit der Held dabei weiterhin eine Chance hat, darf er sich hin und wieder eines von drei Bonusobjekten aussuchen. So kann er etwa sein Schwert durchschlagskräftiger machen, seine Gesundheit auffrischen oder die Pistole verbessern. Da der Roboter immer nur ein Objekt aufheben kann, muss der Spieler genau abwägen, welche Verbesserung in der jeweiligen Situation besonders nötig ist.

Jeder der drei Bonusgegenstände verbessert eine Eigenschaft. Die grüne Kugel in der Mitte frischt das Schutzschild wieder auf, während das Schwert eben jenes verbessert.

Kostenlose Hiebe

Meka-On entstand im Rahmen des kanadischen Programmierwettbewerbs Toronto Game Jam, kurz TOJam [2]. Dessen Teilnehmer müssen innerhalb von drei Tagen ein „verrücktes“ Spiel entwickeln. Nihilocrat bietet sein Ergebnis auf Itch.io [1] für einen beliebig wählbaren Preis zum Download an. Wer erst einmal in das Spiel hineinschnuppern möchte, kann es auch kostenlos herunterladen. Dazu klickt man einfach auf Download Now und dann den Link No thanks, just take me to the downloads. Auf der neuen Seite wählt man dann das entsprechende Linux-Archiv.

Die Strahlen zeigen an, wo gleich die Gegner erscheinen.

Dieses muss man nur noch auf der Festplatte entpacken. Besitzer eines 32-Bit-Systems starten dann das Programm mit der Endung .x86, wer ein 64-Bit-System einsetzt, klickt hingegen auf das Programm mit der Endung .x86_64. Auch wenn es in den Fingern juckt, sollte man die Datei nicht umbenennen, da das Spiel ansonsten seine Spieldaten nicht mehr findet. Im Spiel steuert man den Blechkameraden über die Tasten [w], [a], [s], [d], die Leertaste gibt Schub. Die linke Maustaste schwingt das Schwert, die rechte Maustaste feuert einen Schuss aus der Pistole ab. Im Titelbildschirm beendet [Esc] das Spiel.

Die kleinen weißen Roboter mit dem Speer versuchen immer wieder den Helden zu treffen, indem sie sich ihm mit hoher Geschwindigkeit nähern.

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