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Gib mir die Kugel

Das Spiel zum Wochenende: ManiacMarble 3D und Marball Odyssey

Der Rubel rollt

Marball Odyssey kostet 10 Euro, zu zahlen über PayPal. Damit erhält man allerdings auch gleichzeitig eine Fassung für Mac OS X und Windows. Wer nicht die Katze im Sack kaufen möchte, schaut sich das Video auf der etwas chaotisch wirkenden Homepage an [2] oder greift dort im Download-Bereich zur Testversion. Diese enthält die ersten vier Level, ist aber nur über einen nicht gerade vertrauenerweckenden Shared-Hoster zu haben. Wer sich trotzdem für den Download entscheidet, macht die heruntergeladene Datei zunächst ausführbar (beispielsweise indem er die Datei mit der rechten Maustaste anklickt, im Kontextmenü Eigenschaften wählt und dann den entsprechenden Punkt abhakt). Anschließend startet man sie und folgt den Anweisungen des Installationsassistenten. In der Regel kann man alle seine Fragen einfach abnicken. Nach der Installation stellt man noch über den Paketmanager sicher, dass das Paket zu OpenAL installiert ist (meist trägt es den Namen libopenal).

Abbildung 4: Marball Odyssey: Die Ringe liegen leider nicht immer so offen in der Landschaft herum.

Nach dem Start von Marball Odyssey wählt man einen von drei möglichen Speicherpunkten. In ihnen merkt sich das Spiel den bislang erzielten Fortschritt. Da zu Beginn noch niemand ein Spiel gespielt hat, belässt man Game A aktiviert und klickt auf Choose. Als Nächstes darf man sich für eine von drei Welten entscheiden. Da in der Testversion nur eine zur Verfügung steht, geht es per Choose zur Levelauswahl. Hier belassen es Einsteiger beim Tutorial und starten per Choose eine kleine Einführung. Der "Start Button" ist die Pfeiltaste nach unten. Mit den Pfeiltasten steuert man auch die Kugel.

Abbildung 7: Marball Odyssey: Über die Teleporter erreicht man die verschiedenen Bereiche einer Karte.

ManiacMarble 3D ist kostenlos auf seiner Homepage zu haben [1]. Man muss lediglich dem etwas unscheinbaren download page folgen und sich dann für die Linux-Fassung entscheiden. Das dabei erhaltene Archiv entpackt man auf der Festplatte und startet das dabei herausgepurzelte Skript ManiacMarble3D.sh. Im Hauptmenü wählt man Start und steuert dann die Marmorkugel mit den Pfeiltasten, die Kamera mit der Maus. Doch Vorsicht: Wenn man die Pfeiltaste nach oben drückt, läuft die Kugel immer zum oberen Bildschirmrand. Bewegt man dabei die Maus, läuft die Kugel folglich einen Bogen.

Abbildung 6: ManiacMarble 3D: In dieser Szene muss man sich über den auf- und ab bewegenden Würfel in die dahinter liegende Schale plumpsen lassen.

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Kommentare
deutsche Übersetzung
ozzy yzzo (unangemeldet), Donnerstag, 15. September 2011 10:15:38
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Wir sind Freiwillige, die deutsche Übersetzung des Spiels zu verbessern suchen! Kontakt: sundayozzy@gmail.com


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Neverball!
Steffen (unangemeldet), Samstag, 10. September 2011 10:29:07
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Hallo zusammen,

Ähnliches leistet auch das OpenSource-Spiel Neverball: Auch hier muss eine Kugel mit der Maus durch ein dreidimensionales Gelände manövriert werden. Informationen gibt's unter http://neverball.org/ . In vielen Distributions-Repositories finden sich außerdem Pakete (auch z.B. für Debian Stable ;-) ).
An dieser Stelle sollte auch das "Ballspiel" Neverputt erwähnt werden: Hierbei handelt es sich um ein 3D-Minigolf-Spiel, das besonders mit mehreren Spielern große Freude bereitet. Da es vom selben Entwickler-Team stammt wie Neverball, ist die Website dieselbe.


Mit den besten Grüßen
Steffen


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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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