In Mad Skills Motocross steuert der Spieler einen Motocross-Fahrer auf seinem Zweirad über eine Buckelpiste. Das Motorrad unterliegt dabei stets den Gesetzen der Physik. Wer zu schnell in einen Hügel rast, rammt sein Zweirad in den staubigen Untergrund und fliegt über den Lenker. Umgekehrt kann man aber auch durch geschicktes Vor- und Zurücklehnen einen waghalsigen Sprung abfangen oder – entsprechenden Anlauf vorausgesetzt – beeindruckende Überschläge provozieren.
Voll getunt
Damit die Fahrt nicht langweilig wird, tritt man gegen einen computergesteuerten Kontrahenten an. Ihn gilt es auf über 50 verschiedenen Rennstrecken möglichst weit hinter sich zu lassen. Gewinnen ist aber nicht zwingend notwendig: Die jeweils nächste Strecke darf man in Angriff nehmen, sobald man die aktuelle mindestens einmal komplett absolviert hat.
Damit der Rennalltag nicht langweilig wird, muss man zwischendurch immer mal wieder auf Spezialstrecken vorgegebene Künststücke präsentieren und so seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Weitere Abwechslung ins Geschehen bringen fünf verschiedene „PowerUps“, die man im Laufe des Spiels erhält. Sie statten das eigene Motorrad unter anderem mit einem Raketenantrieb oder Flügeln aus. Diese Hilfen ermöglichen besonders weite Sprünge und spektakuläre Überschläge. Das ist auch bitter notwendig, entpuppt sich der Computer auf den späteren Strecken doch als extrem guter Gegner.
Mad Skills Motocross zeichnet jeden Lauf auf und speichert ihn ab. Später darf man ihn dann noch einmal anschauen und die genialen Sprünge genießen. Auf Wunsch kann man aber auch gegen die Aufzeichnung antreten. Auf diese Weise verbessert man sukzessive seine eigene Fahrweise und somit auch die Rundenzeiten. Wem das alles noch nicht ausreicht, der baut sich kurzerhand mit dem kinderleicht zu bedienenden Editor eigene Rennstrecken.
Teures Hobby
Der Entwickler turborilla vertreibt das Motocross-Spiel auf seiner Homepage für umgerechnet 21,05 Euro [1]. Hineinschnuppern darf man mit einer kostenlosen Demo-Version. Die muss man lediglich über den Download-Link herunterladen, das so erhaltene Archiv entpacken und schließlich das Skript msm.sh starten. Letzteres gelingt allerdings nur, wenn eine Java-Umgebung installiert ist (Java Runtime Environment, JRE).
Im Spiel selbst klickt man auf Play, dann noch einmal auf Play und schließlich auf das erste Rennen mit dem klangvollen Namen Out of the blue. Über die Pfeiltaste nach oben gibt man Gas, mit der nach unten bremst man. Die Pfeiltaste nach links richtet den Fahrer auf, mit der Pfeiltaste nach rechts beugt er sich nach vorne über den Lenker. Diese Gewichtsverteilung sollte man allerdings nur wohldosiert vornehmen.




