Das Spiel zum Wochenende: Lovely Planet

Das Spiel zum Wochenende: Lovely Planet

Kuschelige Schießbude

08.04.2017
Die Mitarbeiter von Quicktequila müssen selbiges Getränk auf der Arbeit konsumieren. Anders ist ihr durchgeknalltes „First-Person-Shooter-Waffen-Ballett“ in einer pastellfarbenen abstrakten Spielzeugwelt eigentlich nicht zu erklären.

Das 3D-Action-Spiel Lovely Planet wirft den Spieler ohne weitere Erklärung in eine pastellfarbene abstrakte Welt. In ihr fliegen bunte Fische durch die Luft, kleben Herzchen auf dem Rasen und stehen überdimensionale Handtaschen auf Hügeln. Der Spieler muss in diesem wirren kubistischen Stillleben einfach nur eine lange lilafarbene Stange finden und in diese hineinlaufen. Anschließend geht es in einer neuen Region der bunten Welt weiter. Auf dem Weg zur Stange warten allerdings einige Hindernisse.

Es genügt bereits, die hier im Hintergrund sichtbare lilafarbene Stange zu erreichen.

Tückische Geometrie

Dazu gehören vor allem mürrische rote Drei- und Vierecke. Während die Dreiecke einfach in der Landschaft herumstehen, verschießen die Vierecke kleine Geschosse. Berührt man eines der mürrischen Wesen oder wird man von einem Geschoss getroffen, muss man den kompletten Abschnitt von vorne durchlaufen. Wehren kann man sich immerhin mit einer Waffe, die kleine blaue Kugeln verschießt. Trifft man mit ihr ein mürrisches Wesen, löst es sich in seine ungefährlichen Einzelteile auf.

Das in der Ferne wartende böse rote Dreieck darf man lediglich nicht berühren ...

Recht fiese Gegner sind auch die überdimensionalen Äpfel, die beim Näherkommen in die Luft springen. Dort muss man sie möglichst schnell abschießen – andernfalls landet man ebenfalls wieder ganz am Anfang. Weniger dramatisch sind da rote Halbkugeln, die einfach nur den Weg versperren und die sich mit gezielten Schüssen auflösen lassen. Unter keinen Umständen treffen darf man eines der liebevollen Wesen, die sich ebenfalls immer mal wieder in der Landschaft tummeln.

… während die roten Quadrate auf den Spieler schießen.

Hüpfburg

Schließlich muss man auf dem Weg zum lilafarbenen Stab so manchen Abgrund überspringen. Landet man auch nur einen Millimeter neben einer Plattform, stürzt man in die Tiefe und darf den Abschnitt erneut von vorne beginnen. Das Spiel stoppt zudem die Zeit, die man vom Start bis zum lilafarbenen Stab benötigt. Der Spieler darf dabei jeden Abschnitt immer wieder erneut in Angriff nehmen und so seine Zeit verbessern.

Die roten Halbkugeln lassen sich wegschießen. Die gutmütigen grauen Quadrate darf man dabei jedoch unter keinen Umständen erwischen.

Entwickler Quicktequila verkauft sein fluffiges Schießspiel für knapp 6 Euro auf Steam [2], im Humble Store [3] und bei Gog.com [4]. Nur im letztgenannten Online-Shop erhält man eine kopierschutzfreie Fassung. Wer im Humble Store einkauft, bekommt nur einen Key, mit dem er das Spiel auf Steam freischalten kann. Auf Steam und bei Gog.com kostet Lovely Planet an diesem Wochenende im Rahmen einer Sonderaktion lediglich die Hälfte des Normalpreises. In jedem Fall liegt das Spiel nur als 32-Bit-Version vor.

Immer wieder gibt es auch solche Hüpfpassagen. Wer daneben springt, muss wieder ganz von vorne starten.

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