Kesse Göre

Mangelwirtschaft

Die Vollversion des Spiels kostet im Online-Shop 10 Dollar. Wer nicht die Katze im Sack kaufen möchte, greift zur 20 MB großen Testversion. Von den insgesamt 40 Leveln der Vollversion enthält sie die ersten fünf. Das heruntergeladene Archiv entpackt man einfach auf der Festplatte und startet das Programm LittleSpaceDuo_Demo. Derzeit gibt es das Spiel nur in einer 32-Bit-Variante, die zudem nicht mit mehreren Bildschirmen funktioniert. Zumindest für letzteres Problem ist immerhin ein Patch geplant.

Diese blauen Aufzüge muss Lucy aktivieren, andere bewegen sich automatisch zwischen den Ebenen.

Die Heldin und ihren kleinen Roboter steuert man jeweils mit den Pfeiltasten durch die Gänge, die Taste „C“ wechselt zwischen den beiden Charakteren, während „Strg“ eine Aktion auslöst. Um eine der beiden Spielfiguren nicht immer umständlich hinter führen zu müssen, darf man sie per Leertaste gruppieren.

Die ersten Level führen behutsam in die Bedienung und das Spielprinzip ein. Das ist auch bitter nötig, da eine Dokumentation vollständig fehlt. Gleiches gilt auch für eine deutsche Übersetzung, das Spiel gibt es ausschließlich in Englisch.

Fazit

In älteren Semestern weckt Little Space Duo unweigerlich Erinnerungen an das Spiel „Impossible Mission“, das bereits in den 80er Jahren mit Plattformen, Aufzügen und Robotern ein ganz ähnliches Spielprinzip bot. Im Gegensatz zum einstigen Kultspiel, bleibt Little Space Duo gewaltfrei und eignet sich zusammen mit der bunten Grafik ideal für Kinder.

Aber auch Erwachsene erhalten ein interessantes und mitunter sogar packendes Knobelspiel. Schnell ertappt man sich dabei „nur noch einen Level“ lösen zu wollen. Die unterschiedlichen Robotertypen, die verschiedenen Fähigkeiten der beiden Helden und der abwechslungsreiche Aufbau der Level sorgen für eine dauerhafte Motivation und verbergen recht geschickt, dass sich hinter der Fassade eigentlich nur einfache Schalterrätsel verbergen. Ob einem das technische Nivau eines Freewarespiels 10 Dollar wert ist, sollte jeder anhand der Demoversion selbst entscheiden.

Bezugsquelle: http://www.jugilus.com/index.html
Lizenz: kommerziell
Hersteller: Jugilus
Preis: 10 Euro
Voraussetzungen: aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Beschleunigung, mindestens 1 GHz Prozessor und 512 MB Hauptspeicher

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