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Gefährlicher Bergbau

Das Spiel zum Wochenende: King Arthurs Gold

Einfahrt

Um an der allgemeinen Schatzsuche teilzunehmen, lädt man sich auf der Projekt-Homepage [1] im Download-Bereich das Linux-Archiv herunter, entpackt es auf der Festplatte und startet in einem Terminalfenster das Skript ./rungame.sh. King Arthurs Gold versucht sich jetzt als erstes zu aktualisieren, was einige Sekunden dauern kann. (Wenn die Aktualisierung einer älteren Version hängen bleibt, sollte man sich das aktuelle Archiv einfach noch einmal manuell von der Projekt-Homepage herunterladen und entpacken.)

Abbildung 6: Hier baut der Builder Gold ab. Die unterschiedlichen Gesteinsarten sind zu Beginn recht schwer zu unterscheiden.

Anschließend landet man direkt im Hauptmenü. Um sich alleine mit der Steuerung vertraut zu machen, wählt man den Map Editor, geht weiter zu Select Map, entscheidet sich für eine Karte und klickt auf Play. Nach ein paar Sekunden materialisiert sich der Held vor seinem Zelt. Per [w],[a],[s],[d] bewegt man ihn durch die Landschaft, die übrigen Tastenkommandos stehen am linken Fensterrand in einem kleinen Fenster.

Abbildung 7: Vor dem heimatlichen Zelt verwandelt man den Helden in einen anderen Charakter.

In der Regel zerstört man mit der rechten Maustaste die Umgebung, die linke baut den gerade angezeigten Gegenstand in die Welt oder sticht mit dem Schwert zu. Beim Bogenschützen peilt man mit dem Fadenkreuz das Ziel an und hält die linke Maustaste etwas gedrückt. Je länger man sie hält, desto weiter geht der Schuss. Steht man vor dem Zelt, wechselt die Spielfigur ein Druck auf die Taste [e], mit der man ansonsten eine Aktion auslöst.

Wer nicht genügend Freunde für ein Spiel im heimischen Netzwerk findet, benötigt die IP-Adresse eines entsprechenden Servers im Internet. Die führt wiederum eine Liste auf der Projekt-Hompage [1]. Um sie einsehen zu können, muss man sich allerdings registrieren. Der dabei vergebene Benutzername fungiert später auch als Spielername, man sollte ihn folglich möglichst Weise wählen.

Weitere Anleitungen, Hilfen und Informationen findet man im Wiki [6], das auch eine deutschsprachige Sektion besitzt.

Abbildung 8: Bogenschützen platzieren sich am Besten auf höher gelegenen Punkten. Der rote Bereich rechts kennzeichnet das Gebiet der gegnerischen Mannschaft und lässt sich erst nach dem offiziellen Spielbeginn betreten.

Fazit

King Arthurs Gold kombiniert die Spielprinzipien von Minecraft [2], dem legendären King Arthur's World [3] und Ace Of Spades zu einer spaßigen Buddel-Klopperei – vorausgesetzt man findet genügend Mit- und Gegenspieler.

Die Grafik ist genretypisch karg und pixelig ausgefallen, besitzt dadurch aber ihren eigenen, teilweise recht knuddeligen Retro-Scharm. Allerdings geriet die Steuerung des Builders etwas fummelig. Es dauert eine Weile, bis man sich in den Symbolen und Tastenkombinationen zurechtgefunden hat.

King Arthurs Gold

Bezugsquelle: http://kag2d.com
Entwickler: Michal Marcinkowski
Lizenz: Eigene
Preis: Kostenlos
Voraussetzungen: Aktuelle Linux-Distribution mit aktivierter 3D-Grafik

Infos

[1] Projekt-Homepage: http://www.hemispheregames.com/osmos/

[2] Minecraft: http://www.minecraft.net

[3] King Arthur's World: http://en.wikipedia.org/wiki/King_Arthur%27s_World

[4] King Arthur's Gold Forum: http://kagforum.com/

[5] Verbesserungsvorschläge: http://www.google.com/moderator/#16/e=98f93

[6] Wiki: http://kagwiki.com/wiki/Main_Page

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Infos zum Autor

Tim Schürmann

Tim Schürmann

Tim Schürmann ist Diplom-Informatiker und derzeit als freier Autor unterwegs. Mehr Informationen finden Sie auf seiner Homepage unter http://www.tim-schuermann.de.


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