Das Spiel zum Wochenende: Ironclad Tactics

Das Spiel zum Wochenende: Ironclad Tactics

Rauchende Karten

21.03.2015
Man kreuze ein rundenbasiertes Strategiespiel mit einem Kartenspiel, verfrachte das Ganze in den amerikanischen Bürgerkrieg und füge zum Abschluss noch ein paar dampfbetriebene Roboter hinzu. Fertig ist ein kurzweiliges Strategiespiel von Zachtronics.

Das Strategiespiel Ironclad Tactics spielt sich wie ein aufgebohrtes Schachspiel: Auf einem aus kleinen Quadraten zusammengesetzten Schlachtfeld stehen sich die Spielfiguren zweier Parteien gegenüber. Ziel ist es, die eigenen Einheiten möglichst unbeschadet auf die andere Seite zu bringen – und den Gegner bei genau dem gleichen Vorhaben zu behindern.

Das kurze Tutorial zeigt das Spielprinzip: Der Roboter links fährt in jedem Zug automatisch nach rechts und bleibt vor Hindernissen stehen. Mit einer der Karten kann man ihn dann ein Feld nach oben oder unten setzen.

Pokerface

Die Figuren zieht das Spiel abwechselnd automatisch ein Feld weiter nach rechts beziehungsweise links. Der Spieler kann seine Spielfiguren jedoch jederzeit anhalten. Zusätzlich besitzt jeder Spieler fünf Spielkarten, die ausgespielt eine Spezialaktion ausführt. So gibt es Karten, die eine neue Spielfigur auf das Schlachtfeld herbeirufen, während andere Karten die Spielfigur eine Spielfeldreihe nach oben oder unter verschieben.

Die schwarzen und weißen Kegel auf dem Boden zeigen die Schussweite an. Sobald ein Gegner in diesen Kegel gerät, eröffnet die Einheit automatisch das Feuer.

Gemeinerweise lässt sich jede Karte nur auf bestimmte Einheiten anwenden. So darf man beispielsweise ein Gewehr nur einem Roboter in die Klauen drücken. Die menschliche Infanterie bringt hingegen bereits mehr oder weniger durchschlagkräftige Schießprügel mit. Der Einsatz einer Karte kostet zudem immer eine bestimmte Anzahl Aktionspunkte. Die wiederum sind stark limitiert: Einen neuen Aktionspunkt erhält jeder Spieler immer nur nach jeder abgelaufenen Runde. Weitere Aktionspunkte sammelt man durch spezielle Manöver, bei denen man beispielsweise seine Soldaten ein paar entsprechend gekennzeichneten Schützengräben besetzen lässt.

Vor jedem Einsatz muss sich der Spieler ein Deck aus genau zwanzig Karten aussuchen.

Sammeltrieb

Neue Karten mit weiteren Spezialfähigkeiten erhält der Spieler nach einer gewonnenen Partie. Aus dem so wachsenden Bestand muss sich der Spieler vor jeder Schlacht genau 20 Karten aussuchen. Aus diesem Deck legt Ironclad Tactics dann wiederum dem Spieler in jeder Runde immer fünf Karten vor. Dabei kommt in jeder Runde immer eine neue Karte hinzu. Konnte man in dieser Runde keine Karte spielen, fliegt folglich eine der vorhandenen wieder raus.

Wer auf dieser Karte einen der Schützengräben mit einem menschlichen Infanterist erobert, der erhält zusätzliche Aktionspunkte – was hier auch dringend nötig ist.

Wer nicht alleine gegen den Computer antreten möchte, kann gemeinsam mit einem Freund eine spezielle Co-Op-Kampagne in Angriff nehmen. Alternativ dürfen die menschlichen Spieler auch gegeneinander antreten. Schließlich kann man sich auch noch über das Internet mit Gleichgesinnten duellieren.

Ironclad Tactics erzählt die Hintergrundgeschichte der Kampagne als Comic.

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