…und zum Dritten!
Das Spiel zum Wochenende: Humble Indie Bundle 3
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Das Geschicklichkeitsspiel mit dem unaussprechlichen Namen erinnert stark an uralte Commodore 64-Spiele aus den 80er Jahren. Kaum hat man sich von dem Kulturschock erholt, braucht auch schon der Kapitän eines Raumschiffes die Hilfe des Spielers: Nachdem es durch Dimensioneninterferenz zu einem Zwischenfall kam, versuchte sich die Mannschaft über einen Teleporter zu retten. Der funktionierte jedoch nicht wie gedacht und materialisierte sämtliche Crewmitglieder an unterschiedliche Orten. Der Spieler steuert Captain Viridian durch die unbekannte Umgebung und versucht dabei seine Arbeitskollegen wiederzufinden. Wie in einem herkömmlichen Jump-and-Run-Spiel muss er dabei Gegnern ausweichen, fiese Stachelwände meiden und Abgründe überwinden.
Allerdings gibt es dabei einen kleinen, gemeinen, wie auch genialen Haken: Der Held kann nicht springen, sondern nur die Schwerkraft umkehren. Steht Captain Viridian beispielsweise vor einem Abgrund, dreht man einfach die Schwerkraft um und läuft an der Decke weiter. Während des Fallens kann man den Held noch leicht nach links und rechts dirigieren und so etwa Vorsprünge erreichen. Zudem sind hierdurch teilweise waghalsige Sprungkombinationen möglich, die das Spiel insbesondere im späteren Verlauf auch gnadenlos einfordert. Landet der Held dabei versehentlich in einer der roten Stachelwände, materialisiert er sofort wieder vor einem der überall aufgestellten Kontrollpunkte. Über den eingebauten Leveleditor darf man eigene Herausforderungen basteln.
Hammerfight
In einem fernöstlichen Steampunk-Szenario bekämpfen sich kleine fliegende Kisten mit allerlei Waffen. Zu Beginn besitzt der Spieler lediglich eine Art hölzernen Mini-Hubschrauber, von dem an einer Kette ein dicker Stein herab baumelt. Durch gekonnte Flugmanöver schleudert man diesen Stein möglichst gezielt in das Fluggerät des Gegners – der natürlich das Gleiche im Sinn hat. Im Laufe des Spiels darf man den eigenen Hubschrauber mit weiteren Waffen aufrüsten.
Ungewöhnlich an Hammerfight ist die Steuerung, die ausschließlich per Maus erfolgt. Um beispielsweise den Stein möglichst bedrohlich pendeln zu lassen, muss man langsame Kreisbewegungen mit der Maus ausführen. Die nette Hintergrundgeschichte erzählen vor allem zahlreiche englische Texte.



